• Hygge im Moment – Warum bewusste Gemütlichkeit nichts mit Deko zu tun hat, aber dein Leben verändert

    Es gibt diese kleinen Augenblicke, die sich still und warm anfühlen. Du zündest eine Kerze an. Das Licht wird weicher. Wasser kocht, Dampf steigt auf, der Duft von Kräutern liegt in der Luft. Für einen Moment ist alles ruhig. Kein Müssen. Kein Weiter. Nur jetzt.

    Lange dachte ich: Das ist Hygge. Kerzen. Decken. Schönes Drumherum. Bis ich gemerkt habe – Hygge entsteht nicht durch Dinge. Hygge entsteht durch Haltung. Durch das bewusste Dasein im Moment. Und genau darum geht es hier.

    Dieser Beitrag ist eine Einladung, Hygge neu zu verstehen: als achtsame Lebenshaltung, die Entschleunigung bringt, dein Nervensystem beruhigt und sich ganz natürlich mit meinen fünf Säulen verbindet – Gesundheit, Ernährung, Entspannung, Wellness und Beziehung.


    Meine Hygge-Erkenntnis: Vom Dekorieren zum Dasein

    Der Wendepunkt kam ganz unspektakulär. Ich war dabei, meine Hygge-Deko auszupacken. Kerzenhalter, Lichterkette, Musik an. Eigentlich alles wie immer – und trotzdem anders. Denn plötzlich hielt ich inne.

    Ich machte langsamer. Zündete die Kerze bewusst an. Atmete den Duft ein. Hörte dem Wasser beim Kochen zu. Spürte die Wärme der Tasse in meinen Händen.

    In diesem Moment wurde mir klar: Der hyggelige Zauber kam nicht von der Deko. Er kam von meiner Aufmerksamkeit. Von meiner Präsenz. Von diesem sanften Ich bin jetzt hier.

    Hygge ist kein perfektes Bild. Hygge ist ein Zustand. Und dieser Zustand entsteht, wenn wir aufhören, Dinge nur zu erledigen – und anfangen, sie zu erleben.


    Was Hygge wirklich bedeutet – und warum es so viel tiefer geht

    Das Wort Hygge stammt ursprünglich aus dem Norwegischen und steht für Wohlbefinden. In Dänemark ist es längst Teil des Alltags – nicht als Trend, sondern als Lebensgefühl.

    Hygge bedeutet:

    • Geborgenheit spüren
    • Einfachheit zulassen
    • Verbundenheit erleben
    • Im Moment ankommen

    Der häufigste Irrtum: Hygge wird auf Kerzen, Decken und schöne Wohnaccessoires reduziert. Doch all das sind nur Hilfsmittel. Sie können Hygge unterstützen – aber sie erschaffen es nicht.

    Die eigentliche Essenz ist Achtsamkeit. Präsenz. Entschleunigung.

    Und genau hier verbindet sich Hygge ganz wunderbar mit meinen fünf Säulen:

    • Gesundheit, weil Ruhe und bewusste Pausen dein Nervensystem regulieren
    • Ernährung, weil Genuss erst durch Aufmerksamkeit entsteht
    • Entspannung, weil du aus dem Autopiloten aussteigst
    • Wellness, weil kleine Rituale Körper und Seele nähren
    • Beziehung, weil echte Nähe nur im Jetzt entsteht

    Hygge ist damit keine Deko-Idee – sondern eine alltagstaugliche Form von Achtsamkeit.

    Sanftes Basenbad mit einer kleinen Auszeit


    Hygge im Moment: Eine Haltung, die deine fünf Säulen stärkt

    Stell dir vor, du kochst Tee – nicht nebenbei, sondern bewusst. Du riechst die Kräuter. Du schmeckst den ersten Schluck. Dein Körper kommt zur Ruhe.

    In diesem einen Moment passiert unglaublich viel:

    • Dein Atem wird ruhiger (Gesundheit)
    • Dein Genuss wird tiefer (Ernährung)
    • Dein Kopf wird leiser (Entspannung)
    • Der Moment fühlt sich nährend an (Wellness)
    • Du bist bei dir oder bei einem Menschen, dem du zuhörst (Beziehung)

    Hygge ist genau das: Gewöhnliche Dinge mit ungewohnter Präsenz tun.

    Und das Schöne ist – du brauchst dafür keine extra Zeit. Du brauchst nur eine bewusste Entscheidung: Ich bin jetzt hier.


    Dein kleines Hygge-Ritual für den Alltag (5 Minuten)

    Dieses Ritual ist simpel, alltagstauglich und verbindet alle fünf Säulen. Perfekt für zwischendurch oder als liebevoller Tagesabschluss.

    1. Ankommen 
      Suche dir einen ruhigen Ort. Dimme das Licht. Zünde eine Kerze an.
    2. Bewusster Genuss 
      Bereite dir einen Tee oder ein warmes Getränk zu. Rieche. Spüre. Schmecke langsam.
    3. Loslassen 
      Setz dich bequem hin. Atme drei Mal tief ein und aus. Lass den Tag weich werden.
    4. Verbinden
      Teile diesen Moment – mit einem lieben Menschen oder ganz bewusst mit dir selbst.
    5. Sein lassen 
      Genieße ein paar Minuten Stille oder leise Musik. Kein Tun. Nur Sein.

    Dieses Ritual braucht keine perfekte Kulisse. Es braucht nur deine Aufmerksamkeit.

    Der Moment wird hyggelig, wenn du ganz in ihm ankommst.


    7 Hygge-Impulse für deinen Alltag – achtsam, sanft und lebensnah

    • Kerzen bewusst anzünden
      Nicht im Vorbeigehen – sondern als kleines Innehalten.
    • Tee trinken als Mini-Zeremonie
      Jeder Schluck darf ankommen.
    • Musik wirklich hören
      Gemeinsam lauschen, statt nebenbei konsumieren.
    • Gemeinsam essen ohne Ablenkung
      Weniger Tempo, mehr Nähe.
    • Spaziergänge ohne Ziel
      Gehen, atmen, schauen.
    • Kuschelige Tätigkeiten
      Lesen, Handarbeit, Schreiben – ohne Anspruch.
    • Geplantes Nichtstun
      Zeitfenster fürs Sein blocken. Ohne Rechtfertigung.

    Hygge im Moment – deine Einladung zur bewussten Gemütlichkeit

    Hygge verändert dein Leben nicht durch große Veränderungen, sondern durch kleine, bewusste Momente. Durch eine innere Haltung, die sagt: Ich darf langsamer. Ich darf fühlen. Ich darf jetzt sein.

    Wenn du tiefer eintauchen möchtest, lade ich dich von Herzen in meinen Kurs „Hygge im Moment“ ein. Dort lernst du, wie du Hygge als achtsame Haltung in deinen Alltag integrierst – jenseits von Perfektion, nah am Leben und getragen von meinen fünf Säulen. Anmeldung unter vitalpraxis@kerstin-hiemer.de.

    Kurs für im Moment ankommen für Frauen in der Lebensmitte

    Probiere heute einen kleinen Hygge-Moment aus und spüre, was sich verändert. Und wenn du magst, begleite ich dich ein Stück auf diesem Weg.

    Gemütlich. Achtsam. Im Moment.

    💕 Kleine Schritte – große Wirkung. Deine Wohlfühlzeit beginnt jetzt!

    Alles Liebe Kerstin 🌿 Mentorin für Balance, Selbstfürsorge & erfolgreichen Businessaufbau

  • Mental Load – Wie du deinen unsichtbaren Rucksack leichter machst

    Wenn der Kopf nie abschaltet
    Es gibt Tage, da wachst du auf und fühlst dich schon müde, bevor du überhaupt die Augen geöffnet hast. Dein Kopf ist ein Wirbel aus To-dos, Terminen und Sorgen: Wer muss heute was erledigen? Wann ist die nächste Elternversammlung? Was fehlt im Kühlschrank? Und hast du überhaupt schon daran gedacht, dass nächste Woche die Geburtstagspost für die Schwiegermutter vorbereitet werden muss? Es ist, als trägst du einen unsichtbaren Rucksack, der Tag für Tag schwerer wird. Ein Rucksack voller Verantwortung, Sorge und Planung – den niemand sieht.

    Dieses Gefühl kennen viele Frauen in der Lebensmitte nur zu gut. Zwischen Familie, Beruf, Pflege von Angehörigen und eigenen Projekten bleibt kaum Raum, einfach mal durchzuatmen. Mental Load nennt man genau dieses unsichtbare, dauernde „Denk- und Organisations-Karussell“. Es ist nicht die physische Arbeit, die dich müde macht, sondern die ständige Präsenz all dieser Gedanken in deinem Kopf.


    Mental Load verstehen – die unsichtbare Arbeit im Alltag


    Stell dir vor, dein Kopf ist ein Laptop mit 37 offenen Tabs. Jeder Tab verbraucht Energie – einige machen Geräusche, andere laufen still im Hintergrund, aber alle ziehen Strom. So fühlt sich Mental Load an. Du denkst an alles gleichzeitig, selbst wenn du scheinbar „nichts“ tust. Du erledigst Aufgaben, ohne dass jemand sieht, wie viel Energie dich das kostet.

    Es sind die unsichtbaren Planungen, die alles im Alltag am Laufen halten: Wer bringt die Kinder zum Sport? Wann müssen wir einkaufen? Wer kümmert sich um die Arzttermine? Mental Load bedeutet, nicht nur Aufgaben zu erledigen, sondern ständig an sie zu denken, sie zu koordinieren und Verantwortung dafür zu tragen.


    Warum besonders Frauen in der Lebensmitte betroffen sind


    Gerade Frauen in der Lebensmitte stehen oft zwischen mehreren Welten. Sie halten die Familie zusammen, sind vielleicht berufstätig oder selbstständig, kümmern sich um ältere Angehörige und wollen gleichzeitig ihre eigenen Träume und Projekte leben. Dazu kommt: In den Wechseljahren verändert sich der Körper, und es braucht mehr Achtsamkeit für die eigene Gesundheit.

    Oft spüren Frauen gleichzeitig, dass sie für andere stark sein sollen und dass die Erwartungen, sowohl von außen als auch von innen, hoch sind. Sie wollen Harmonie schaffen, Konflikte vermeiden und allen gerecht werden. Die emotionale Arbeit – die Sorge um das Wohlbefinden der Familie, die Planung von Alltag und Freizeit – summiert sich unbemerkt zu einer enormen Belastung.

    Unsichtbarer Rucksack voller Verantwortung und Gedanken – Mental Load bei Frauen


    Die Folgen von Mental Load


    Mental Load ist still, aber wirksam. Er erschöpft, raubt Lebensfreude und wirkt sich auf Körper, Geist und Beziehungen aus. Frauen berichten von:

    • Schlafstörungen oder unruhigem Schlaf
    • Gereiztheit, innerer Unruhe oder emotionaler Erschöpfung
    • Verspannungen, Kopfschmerzen oder Magenproblemen
    • Das Gefühl, ständig „auf Standby“ zu sein, selbst in freien Momenten

    Das Fatale: Diese Arbeit wird selten anerkannt, weil sie unsichtbar ist. Wer sieht schon, wie viel Energie es kostet, an alles zu denken, bevor es überhaupt erledigt werden muss?


    Mental Load durch die 5 Säulen ausgleichen


    Hier kommt dein 5-Säulen-Konzept ins Spiel: Mental Load lässt sich zwar nicht komplett wegzaubern, aber er lässt sich bewusst leichter machen, wenn du deine Säulen nutzt, um Kopf, Herz und Körper zu entlasten.

    1. Beziehung: Sprich offen über Mental Load. Teile Verantwortung in Partnerschaft und Familie. Lass andere die Planung übernehmen – nicht nur die Aufgaben. Ein gemeinsamer Familienkalender oder wöchentliche Absprachen können Wunder wirken.

    2. Entspannung: Feste Mini-Pausen einbauen, Atemübungen oder kurze Meditationen helfen, die „Tabs“ im Kopf zu schließen. Schon 5 Minuten bewusstes Ausatmen senken den inneren Druck spürbar.

    3. Wellness: Kleine Selbstfürsorge-Momente sind entscheidend. Eine Tasse Tee ohne Smartphone, ein warmes Fußbad oder eine Massage können helfen, den Körper zu entspannen und den Kopf zu entlasten.

    4. Ernährung: Regelmäßige, nährende Mahlzeiten stabilisieren Körper und Geist. Mental Load frisst Energie – gute Ernährung wirkt wie ein Akku-Ladegerät für deinen Kopf. Plane einfache Mahlzeiten, die dir Kraft geben, ohne zusätzliche Gedankenlast zu erzeugen.

    5. Gesundheit: Bewegung, Schlaf und regelmäßige Checks unterstützen den Körper dabei, Stress besser auszubalancieren. Mental Load wirkt körperlich – achte darauf, dass du dich bewegst, ausreichend trinkst und Pausen einlegst.

    Selbstfürsorge ist kein Luxus, sie ist dein stärkster Schutz gegen Mental Load.


    Erste Schritte zur Entlastung


    Es beginnt damit, den unsichtbaren Rucksack überhaupt zu erkennen. Dann: Gedanken auslagern. Schreibe alles auf, was dich beschäftigt – egal ob Aufgaben, Termine oder Sorgen. Familienkalender, Whiteboard oder digitale Tools helfen, den Kopf freizubekommen.

    Verantwortung teilen, statt nur Aufgaben abgeben. Oft behalten wir die Kontrolle, auch wenn wir delegieren. Das heißt: Mental Load bleibt bei uns. Wirkliche Entlastung entsteht erst, wenn andere die Verantwortung übernehmen.

    Routinen reduzieren Entscheidungen. Mittwochs Wäsche, sonntags Essensplanung – feste Abläufe entlasten den Kopf und sparen mentale Energie.

    Und Mini-Pausen sind Gold wert: Atemübungen, ein kurzer Spaziergang, Tee ohne Handy – alles, was dich aus dem Dauerstrom herausholt.


    Eine kleine Übung: Drei Tabs schließen


    Nimm ein Blatt Papier. Schreibe drei Dinge auf, die dich heute beschäftigen.

    Entscheide:

    • Was kann warten?
    • Was kann jemand anderes übernehmen?
    • Was ist heute wirklich wichtig?

    Leg das Blatt beiseite und spüre, wie sich dein Kopf leichter anfühlt.

    Diese Übung zeigt:

    Du musst nicht alles gleichzeitig tragen.

    Du darfst bewusst entscheiden, welche „Tabs“ heute geöffnet bleiben – und welche du schließen kannst.

    Frau notiert drei Gedanken auf Papier, um Mental Load zu reduzieren


    Du bist nicht allein – Mental Load anerkennen


    Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern ein Akt von Stärke. Mental Load ist kein persönliches Versagen, sondern ein strukturelles Thema. Indem du deine Bedürfnisse erkennst und Verantwortung teilst, entlastest du nicht nur dich, sondern auch dein Umfeld.


    Schritt für Schritt zu mehr Leichtigkeit


    Der unsichtbare Rucksack wird nicht über Nacht verschwinden. Aber du kannst ihn leichter machen: bewusst Verantwortung abgeben, Mini-Pausen einbauen, Routinen schaffen, auf dich achten. Jeder kleine Schritt wirkt wie ein Tab, den du bewusst schließt.

    Stell dir vor, wie es sich anfühlt, abends wirklich abschalten zu können. Wenn du merkst: Mein Kopf ist frei, ich darf einfach sein. Diese Leichtigkeit ist möglich, wenn du lernst, achtsam mit deinem Mental Load umzugehen.

    Dein Kopf darf Pause machen – die Welt dreht sich trotzdem weiter.


    Dein nächster Schritt – kleine Schritte, große Wirkung

    Hast du dich beim Lesen wiedererkannt? Spürst du dieses Ziehen im Kopf, die leisen Gedanken, die ständig präsent sind, selbst wenn du eigentlich Pause machen möchtest? Dann ist das der Moment, an dem du dir erlaubst, bewusst innezuhalten. Mental Load loszulassen beginnt mit kleinen Schritten – nicht mit dem Versuch, alles auf einmal perfekt zu regeln.

    Teile diesen Beitrag gerne mit einer Freundin, Kollegin oder Schwester, die auch einen unsichtbaren Rucksack trägt. Oft hilft schon das Wissen: „Ich bin nicht allein.“ Gemeinsames Sprechen über Mental Load macht sichtbar, was uns sonst so oft überfordert, und gibt Mut, Verantwortung zu teilen.

    Oder nimm dir jetzt ein Blatt Papier und schreibe drei Dinge auf, die heute in deinem Kopf besonders laut sind – die drei „Tabs“, die dich aktuell am meisten beschäftigen. Frage dich dann bewusst: Welche davon kann warten? Welche kann jemand anderes übernehmen? Welche ist wirklich wichtig, dass ich mich heute darum kümmere?

    Und dann – ganz bewusst – schließe ein paar dieser Tabs. Spüre, wie dein Kopf ein Stück leichter wird. Diese kleinen Schritte sind kraftvoller, als du denkst. Sie sind der Anfang, um wieder Raum für dich selbst zu schaffen, Energie zurückzugewinnen und den Alltag mit mehr Leichtigkeit zu leben.

    Du musst nicht alles allein tragen – dein nächster Schritt kann genau jetzt beginnen, in kleinen, liebevollen Handgriffen für dich und deinen Kopf.

    Wenn du Lust hast, noch mehr kleine Impulse für deinen Alltag, einfache Übungen gegen Mental Load, Wohlfühlzeit und Inspiration für mehr Leichtigkeit zu bekommen, dann melde dich gerne für meinen Newsletter “Mehr Wohlfühlzeit für dich” an – so bekommst du regelmäßig kleine Wohlfühl-Momente direkt in dein Postfach und behältst deinen Kopf ein Stück freier.

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    Alles Liebe Kerstin 🌿 Mentorin für Balance, Selbstfürsorge & erfolgreichen Businessaufbau

  • Epigenetik verstehen: Wie du mit kleinen Alltagsgewohnheiten deine Gene stärkst

    💭 Kennst du das Gefühl?

    Vielleicht siehst du Menschen, die morgens voller Energie aus dem Bett springen, scheinbar mühelos durch ihren Tag tanzen und dabei auch noch strahlen. Und dann gibt es andere, die schon beim Aufstehen das Gefühl haben, sie schleppen einen Rucksack voller Steine mit sich herum.

    Lange Zeit dachte man: „Das ist eben Glückssache. Manche haben gute Gene, andere weniger.“
    Aber die Wissenschaft ist heute viel weiter: Deine Gene sind kein starres Schicksal, sondern eher ein Buch, in dem du selbst mitschreiben kannst.

    Der Schlüssel dazu heißt: Epigenetik.


    ✨ Was ist eigentlich Epigenetik?

    Die Epigenetik erforscht, wie äußere Einflüsse wie Lebensstil, Gedanken, Gefühle und Umweltbedingungen bestimmen, welche Gene in deinem Körper aktiv sind und welche still bleiben.

    👉 Stell dir deine Gene wie eine große Bibliothek voller Bücher vor.
    Die Bücher selbst — deine DNA — sind festgeschrieben. Doch ob ein bestimmtes Buch geöffnet, gelesen oder wieder zugeschlagen wird, entscheidet deine Lebensweise.

    Das bedeutet:

    • Du hast Gene, die Entspannung und Wohlbefinden fördern.
    • Du hast aber auch Gene, die Stress, Entzündungen oder Müdigkeit begünstigen.
    • Welche dieser Gene aktiv sind, hängt stark von deinen täglichen Entscheidungen ab.

    Und das Beste daran?
    Du brauchst keine riesigen Veränderungen — kleine, liebevolle Schritte können schon viel bewegen.


    🌿 Warum dein Alltag deine Gene beeinflusst

    Die Epigenetik zeigt: Alles, was du denkst, fühlst und tust, sendet Botschaften an deinen Körper. Jede Mahlzeit, jeder Gedanke, jede Pause formt ein Signal.

    Beispiele:

    • Beziehung: Wertschätzende, liebevolle Kontakte stärken nicht nur dein Herz, sondern auch dein Immunsystem.
    • Entspannung: Regelmäßige Pausen schalten Stress-Gene herunter.
    • Selbstfürsorge: Achtsame Momente signalisieren deinem Körper Sicherheit.
    • Ernährung: Frische, bunte Lebensmittel „schalten“ Wohlfühl-Gene an.
    • Bewegung & Schlaf: Regelmäßige Bewegung und erholsamer Schlaf unterstützen deine Zellen bei der Regeneration.

    Manchmal sind es winzige Dinge:
    Ein herzliches Lächeln am Morgen.
    Ein paar tiefe Atemzüge zwischen zwei Terminen.
    Ein Spaziergang durch den Park.

    Jede dieser Handlungen wirkt wie ein Schalter, der deine Wohlfühl-Gene aktiviert.


    🧘‍♀️ Warum gerade Frauen in der Lebensmitte davon profitieren

    In der Lebensmitte verändert sich vieles:

    • Hormone geraten in Bewegung.
    • Die Verantwortung für Familie, Beruf und manchmal auch für Eltern lastet schwer.
    • Der eigene Körper meldet sich stärker zu Wort.

    Genau hier liegt die Chance:
    Durch kleine, epigenetisch wirksame Veränderungen kannst du deine Gesundheit aktiv unterstützen und dein Wohlbefinden wieder bewusst gestalten.

    Es ist nie zu spät, neue Schalter umzulegen. Deine Gene hören dir immer zu.

    Deine Gene lieben es, wenn du dir Zeit für dich nimmst.


    💖 Mein Alltagstest für dich: Wie gut sorgst du für deine Gene?

    Weil ich weiß, wie herausfordernd der Alltag gerade in dieser Lebensphase sein kann, habe ich einen kleinen Wohlfühl-Gen-Test entwickelt.

    In wenigen Minuten findest du heraus:

    • In welchen Bereichen du schon gut für dich sorgst
    • Wo du vielleicht noch etwas Zuwendung gebrauchen könntest
    • Welche kleinen Schritte dir helfen können, deine Balance zurückzuholen

    Hier kannst du den Alltagstest machen:


    🌸 5 kleine Ideen, um deine Wohlfühl-Gene sofort zu stärken

    Oft denken wir, es braucht eine komplette Veränderung, um gesünder und glücklicher zu leben. Aber die Epigenetik zeigt: Schon kleine Schritte machen den Unterschied.

    Hier kommen meine 5 Lieblingsideen, die du sofort ausprobieren kannst:

    1. Beziehung: Schreib heute einer Person, die dir wichtig ist, eine kleine Nachricht. „Ich denke an dich“ reicht völlig. Das stärkt Bindungsgene.

    2. Entspannung: Schließe für 60 Sekunden die Augen und atme tief in den Bauch. Dein Körper versteht: „Ich bin sicher, ich darf loslassen.“

    3. Wellness: Gönn dir am Abend ein Fußbad mit Lavendel oder Rose. Das signalisiert deinem Nervensystem Ruhe.

    4. Ernährung: Starte den Tag mit einem Glas lauwarmem Zitronenwasser. Es aktiviert deinen Stoffwechsel sanft und schenkt Frische.

    5. Gesundheit: Geh 15 Minuten an die frische Luft. Selbst wenn du nur bis zur nächsten Bank läufst – Bewegung und Sauerstoff tun deinen Zellen gut.

    Diese Mini-Rituale sind wie kleine Lichtfunken, die deine innere Balance sofort spürbar heller machen.


    🌺 Vertiefung: Die 5 Säulen für starke Wohlfühl-Gene

    Hier kannst du wunderbar dein eigenes 5-Säulen-Konzept einbringen. Jede Säule wird mit der Epigenetik verknüpft.

    1. Beziehung – liebevolle Verbindungen beruhigen Stress-Gene.
      👉 Tipp: Einmal am Tag bewusst Dankbarkeit für eine Person spüren.

    2. Entspannung – Pausen sind epigenetische Reset-Knöpfe.
      👉 Tipp: Nach dem Mittagessen 3 Minuten Atemübung.

    3. Wellness – kleine Rituale signalisieren Selbstwert.
      👉 Tipp: Ein warmes Bad am Sonntagabend als Wochenabschluss.

    4. Ernährung – bunte Vielfalt liefert die „Baupläne“ für deine Zellen.
      👉 Tipp: Jeden Tag ein buntes Gemüse zusätzlich integrieren.

    5. Gesundheit – Schlaf, Bewegung und achtsame Routinen schützen deine Gene.
      👉 Tipp: Feste Schlafzeiten einführen, 10.000 Schritte anstreben.


    📝 Praktische Übung: Dein 7-Tage-Wohlfühl-Gen-Plan

    Um Theorie in Alltag zu verwandeln, hier ein kleiner Wochenplan:

    • Montag: Schreibe eine Dankbarkeitsnachricht an jemanden.
    • Dienstag: 5 Minuten bewusst atmen vor dem Einschlafen.
    • Mittwoch: Ein buntes Gemüsegericht kochen.
    • Donnerstag: Spaziergang ohne Handy, nur Natur.
    • Freitag: Ein wohltuendes Fußbad.
    • Samstag: 15 Minuten Journaling: „Was tut mir gut?“
    • Sonntag: Ein digitales Detox für 2 Stunden.

    Wiederhole diese Rituale regelmäßig — dein Körper wird antworten.

    Selbstfürsorge ist keine Kür, sondern die Basis deines Wohlbefindens.


    ✨ Du hast mehr Einfluss, als du denkst

    Deine Gene sind nicht dein Schicksal. Sie sind wie Bücher in einer Bibliothek — und du entscheidest mit, welche davon geöffnet werden.

    Du musst nicht perfekt sein. Es geht nicht um strenge Regeln oder Selbstoptimierung.
    Es sind die kleinen, liebevollen Momente, die dein Wohlfühl-Gen-Programm aktivieren.

    Die Epigenetik zeigt uns:
    Dein Alltag schreibt mit an deiner Gesundheit und deinem Wohlbefinden. Jeden Tag, jede Stunde.

    Also, was wählst du heute für dich? 🌸


    💌 Dein nächster Schritt

    Auch die Epigenetik zeigt: Unser Lebensstil und die kleinen, liebevollen Rituale im Alltag beeinflussen, wie unsere Wohlfühl-Gene aktiviert werden. Mit der 7-Tage-Hygge-Challenge tust du nicht nur dir etwas Gutes, sondern stärkst auch deine innere Balance auf Zellebene – ein kleiner Anfang mit großer Wirkung.

    Und vergiss nicht: Schon heute kannst du beginnen, deine Wohlfühl-Gene zu aktivieren.
    Liebevoll. Schritt für Schritt.

    💕 Kleine Schritte – große Wirkung. Deine Wohlfühlzeit beginnt jetzt!

    Alles Liebe Kerstin 🌿 Mentorin für Balance, Selbstfürsorge & erfolgreichen Businessaufbau

  • Die Wahrheit über Multitasking: Warum wir uns damit mehr Stress als Stärke holen

    Du sitzt am Laptop, tippst eine E-Mail und hörst gleichzeitig, wie die Waschmaschine fertig wird. Dein Handy summt, eine Freundin schickt dir eine Sprachnachricht. Während du schnell antwortest, denkst du schon ans Abendessen und überlegst, ob noch genug Gemüse im Kühlschrank ist. Willkommen im Multitasking-Modus – dieser „Superkraft“, die uns angeblich schneller, effizienter und unaufhaltsam macht.

    Doch die Wahrheit ist: Multitasking kostet uns nicht nur wertvolle Energie, sondern auch innere Ruhe und Lebensfreude. Es gaukelt uns vor, wir würden mehr schaffen, während wir in Wirklichkeit oft nur gehetzter, unkonzentrierter und erschöpfter werden. Gerade Frauen in der Lebensmitte kennen das Gefühl, permanent alles jonglieren zu müssen – Familie, Beruf, Partnerschaft, eigene Wünsche. Doch anstatt stark und souverän, fühlen sie sich häufig leer und ausgebrannt.

    Multitasking ist wie ein funkelnder Scheinwerfer: von außen wirkt es beeindruckend, doch hinter den Kulissen bröckelt die Wahrheit. Lass uns tiefer schauen, was wirklich passiert, wenn wir „alles gleichzeitig“ machen – und wie wir uns davon befreien können.


    Was Multitasking wirklich ist – und warum es so anstrengend ist

    Viele glauben, Multitasking bedeute, mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen. Tatsächlich aber ist unser Gehirn gar nicht dazu in der Lage. Es kann immer nur eine komplexe Aufgabe zur gleichen Zeit bearbeiten. Was wir als Multitasking empfinden, ist in Wahrheit ein permanentes Hin- und Herspringen: Unser Gehirn schaltet blitzschnell von einer Aufgabe auf die andere – wie ein Ball in einem Flipperautomaten.

    Dieses ständige „Umschalten“ kostet enorm viel Energie. Studien zeigen, dass wir bei Multitasking bis zu 40 % weniger effizient arbeiten. Dazu steigt der Stresspegel, weil das Gehirn jedes Mal erneut Anlauf nehmen muss, um sich auf die nächste Aufgabe einzustellen.

    💡 Bildlich gesprochen: Stell dir vor, du läufst durch dein Haus und willst in jedem Zimmer gleichzeitig aufräumen. Du machst zwei Schritte in die Küche, räumst einen Teller weg, rennst dann ins Bad, hebst ein Handtuch auf, springst ins Wohnzimmer, stellst ein Buch ins Regal … Am Ende hast du viel Energie verbraucht, aber nichts ist wirklich fertig. Genau das passiert in unserem Kopf beim Multitasking.


    Die Folgen für Frauen in der Lebensmitte

    Gerade in der Lebensmitte, wenn Hormone sich verändern, unser Nervensystem sensibler wird und das Leben oft besonders viele Rollen von uns fordert, sind die Auswirkungen von Multitasking deutlich spürbar.

    1. Erschöpfung & Gereiztheit

    Ständig zwischen Aufgaben zu springen, laugt aus. Wir fühlen uns, als sei unser Kopf dauerhaft „übervoll“. Gereiztheit und das Gefühl, gleich alles hinwerfen zu wollen, sind typische Folgen.

    2. Vergesslichkeit & Konzentrationsprobleme

    Kennst du das: Du gehst in ein Zimmer und weißt nicht mehr, was du eigentlich wolltest? Multitasking verstärkt diese Momente. Das Gehirn verliert Fäden, weil es nie Zeit hat, Dinge ordentlich abzuspeichern.

    3. Schlafstörungen & innere Unruhe

    Wer tagsüber permanent im Multitasking-Modus ist, kann abends schwerer abschalten. Das Gedankenkarussell dreht sich weiter – und raubt wertvollen Schlaf.

    4. Verstärkte Wechseljahres-Symptome

    In den Wechseljahren berichten viele Frauen von „Brain Fog“, also mentalem Nebel, Vergesslichkeit und erhöhter Stressanfälligkeit. Multitasking wirkt hier wie ein Turbo, der diese Symptome noch verstärkt.

    Es wird Frauen in der Lebensmitte einfach zu viel.


    Warum wir trotzdem Multitasking machen

    Wenn Multitasking uns so sehr schadet – warum tun wir es dann ständig?

    • Gesellschaftlicher Druck: Frauen sollen „alles unter einen Hut bekommen“ – perfekt im Job, liebevoll in der Familie, organisiert im Haushalt und dabei bitte noch fit, attraktiv und gelassen.
    • Ego und Stolz: Viele fühlen sich sogar ein wenig stolz, wenn sie gleichzeitig kochen, telefonieren und den Kindern bei den Hausaufgaben helfen können. „Seht her, wie viel ich schaffe!“
    • Angst, nicht genug zu sein: Dahinter steckt oft die Sorge, sonst nicht alles zu schaffen, nicht gut genug oder nicht verlässlich zu sein.

    Doch dieser Teufelskreis treibt uns tiefer in die Erschöpfung. Multitasking ist kein Zeichen von Stärke – es ist ein Alarmsignal.


    Die Wahrheit über Monotasking – der unterschätzte Gegenentwurf

    Das Gegenteil von Multitasking ist Monotasking – eine Aufgabe nach der anderen. Es klingt langweilig und vielleicht sogar ineffizient, ist aber in Wahrheit das Beste, was du deinem Gehirn schenken kannst.

    Wenn du monotaskst, passiert etwas Faszinierendes:

    • Deine Konzentration steigt.
    • Du arbeitest schneller und machst weniger Fehler.
    • Dein Nervensystem beruhigt sich.
    • Du fühlst dich zufriedener, weil Dinge wirklich fertig werden.

    💡 Beispiel: Stell dir vor, du kochst bewusst nur das Abendessen. Kein Handy, kein Abwasch nebenbei. Du bist bei den Lebensmitteln, beim Schneiden, beim Duft. Schon nach kurzer Zeit spürst du: Kochen kann meditativ sein, wenn man es nicht neben fünf anderen Dingen macht.


    Kleine Experimente für deinen Alltag

    Hier sind ein paar Ideen, wie du den Wechsel vom Multitasking ins Monotasking üben kannst:

    1. Die Top-3-Liste
      Schreibe dir morgens die drei wichtigsten Aufgaben für den Tag auf. Nicht mehr. Alles andere ist Bonus. So behältst du Fokus und ersparst dir das Gefühl, ständig hinterherzuhinken.

    2. Handy bewusst stumm
      Wenn du konzentriert arbeiten willst, schalte alle Benachrichtigungen aus oder lege das Handy in einen anderen Raum.

    3. Übergangszeiten planen
      Nach einem vollen Arbeitstag nicht sofort ins Familienchaos stürzen. Plane zehn Minuten für dich ein – spazieren, atmen, Tee trinken. Dein Nervensystem darf kurz umschalten.

    4. Mini-Rituale einbauen
      Drei tiefe Atemzüge, bevor du von einer Aufgabe zur nächsten wechselst. Ein kleines „Reset“, das den Kopf klärt.

    5. Kleine Erfolge sichtbar machen
      Markiere erledigte Aufgaben bunt oder hake sie ab. Dieses kleine Ritual bringt Zufriedenheit und das Gefühl: Ich bin wirklich weitergekommen.

    Frau notiert drei Gedanken auf Papier


    Multitasking & Selbstfürsorge – ein Widerspruch

    Wenn wir über Selbstfürsorge sprechen, ist Multitasking der Gegenpol. Selbstfürsorge bedeutet: dir Raum schenken, um wirklich bei dir zu sein. Multitasking bedeutet: dich in alle Richtungen zu zerreißen.

    Frauen in der Lebensmitte sehnen sich nach Balance, Ruhe und Klarheit – und genau hier liegt der Schlüssel. Statt dich in 1.000 kleine Teile zu zersplittern, darfst du dich wieder ganz machen, indem du dich bewusst auf eines konzentrierst.


    Wahre Stärke liegt im Loslassen

    Multitasking ist kein Zeichen von Stärke. Es ist ein Zeichen dafür, dass wir zu viel auf einmal schultern wollen. Wahre Stärke liegt darin, loszulassen, langsamer zu machen und die Dinge nacheinander zu tun – mit Klarheit und Präsenz.

    🌿 Mein Mutmacher für dich: Dein Alltag muss kein Jonglierzirkus sein. Du darfst dir erlauben, weniger, aber dafür bewusster zu tun. Dein Körper, dein Kopf und dein Herz werden es dir danken.

    👉 „Wenn du tiefer eintauchen und verstehen möchtest, warum Stress uns Frauen so stark betrifft, dann lies unbedingt meinen Blogbeitrag: Mehr Balance – weniger Stress: Wie du aus der Daueranspannung zurück in deine Mitte findest.“

    💕 Kleine Schritte – große Wirkung. Deine Wohlfühlzeit beginnt jetzt!

    Alles Liebe Kerstin 🌿 Mentorin für Balance, Selbstfürsorge & erfolgreichen Businessaufbau