• Hygge im Moment – Warum bewusste Gemütlichkeit nichts mit Deko zu tun hat, aber dein Leben verändert

    Es gibt diese kleinen Augenblicke, die sich still und warm anfühlen. Du zündest eine Kerze an. Das Licht wird weicher. Wasser kocht, Dampf steigt auf, der Duft von Kräutern liegt in der Luft. Für einen Moment ist alles ruhig. Kein Müssen. Kein Weiter. Nur jetzt.

    Lange dachte ich: Das ist Hygge. Kerzen. Decken. Schönes Drumherum. Bis ich gemerkt habe – Hygge entsteht nicht durch Dinge. Hygge entsteht durch Haltung. Durch das bewusste Dasein im Moment. Und genau darum geht es hier.

    Dieser Beitrag ist eine Einladung, Hygge neu zu verstehen: als achtsame Lebenshaltung, die Entschleunigung bringt, dein Nervensystem beruhigt und sich ganz natürlich mit meinen fünf Säulen verbindet – Gesundheit, Ernährung, Entspannung, Wellness und Beziehung.


    Meine Hygge-Erkenntnis: Vom Dekorieren zum Dasein

    Der Wendepunkt kam ganz unspektakulär. Ich war dabei, meine Hygge-Deko auszupacken. Kerzenhalter, Lichterkette, Musik an. Eigentlich alles wie immer – und trotzdem anders. Denn plötzlich hielt ich inne.

    Ich machte langsamer. Zündete die Kerze bewusst an. Atmete den Duft ein. Hörte dem Wasser beim Kochen zu. Spürte die Wärme der Tasse in meinen Händen.

    In diesem Moment wurde mir klar: Der hyggelige Zauber kam nicht von der Deko. Er kam von meiner Aufmerksamkeit. Von meiner Präsenz. Von diesem sanften Ich bin jetzt hier.

    Hygge ist kein perfektes Bild. Hygge ist ein Zustand. Und dieser Zustand entsteht, wenn wir aufhören, Dinge nur zu erledigen – und anfangen, sie zu erleben.


    Was Hygge wirklich bedeutet – und warum es so viel tiefer geht

    Das Wort Hygge stammt ursprünglich aus dem Norwegischen und steht für Wohlbefinden. In Dänemark ist es längst Teil des Alltags – nicht als Trend, sondern als Lebensgefühl.

    Hygge bedeutet:

    • Geborgenheit spüren
    • Einfachheit zulassen
    • Verbundenheit erleben
    • Im Moment ankommen

    Der häufigste Irrtum: Hygge wird auf Kerzen, Decken und schöne Wohnaccessoires reduziert. Doch all das sind nur Hilfsmittel. Sie können Hygge unterstützen – aber sie erschaffen es nicht.

    Die eigentliche Essenz ist Achtsamkeit. Präsenz. Entschleunigung.

    Und genau hier verbindet sich Hygge ganz wunderbar mit meinen fünf Säulen:

    • Gesundheit, weil Ruhe und bewusste Pausen dein Nervensystem regulieren
    • Ernährung, weil Genuss erst durch Aufmerksamkeit entsteht
    • Entspannung, weil du aus dem Autopiloten aussteigst
    • Wellness, weil kleine Rituale Körper und Seele nähren
    • Beziehung, weil echte Nähe nur im Jetzt entsteht

    Hygge ist damit keine Deko-Idee – sondern eine alltagstaugliche Form von Achtsamkeit.

    Sanftes Basenbad mit einer kleinen Auszeit


    Hygge im Moment: Eine Haltung, die deine fünf Säulen stärkt

    Stell dir vor, du kochst Tee – nicht nebenbei, sondern bewusst. Du riechst die Kräuter. Du schmeckst den ersten Schluck. Dein Körper kommt zur Ruhe.

    In diesem einen Moment passiert unglaublich viel:

    • Dein Atem wird ruhiger (Gesundheit)
    • Dein Genuss wird tiefer (Ernährung)
    • Dein Kopf wird leiser (Entspannung)
    • Der Moment fühlt sich nährend an (Wellness)
    • Du bist bei dir oder bei einem Menschen, dem du zuhörst (Beziehung)

    Hygge ist genau das: Gewöhnliche Dinge mit ungewohnter Präsenz tun.

    Und das Schöne ist – du brauchst dafür keine extra Zeit. Du brauchst nur eine bewusste Entscheidung: Ich bin jetzt hier.


    Dein kleines Hygge-Ritual für den Alltag (5 Minuten)

    Dieses Ritual ist simpel, alltagstauglich und verbindet alle fünf Säulen. Perfekt für zwischendurch oder als liebevoller Tagesabschluss.

    1. Ankommen 
      Suche dir einen ruhigen Ort. Dimme das Licht. Zünde eine Kerze an.
    2. Bewusster Genuss 
      Bereite dir einen Tee oder ein warmes Getränk zu. Rieche. Spüre. Schmecke langsam.
    3. Loslassen 
      Setz dich bequem hin. Atme drei Mal tief ein und aus. Lass den Tag weich werden.
    4. Verbinden
      Teile diesen Moment – mit einem lieben Menschen oder ganz bewusst mit dir selbst.
    5. Sein lassen 
      Genieße ein paar Minuten Stille oder leise Musik. Kein Tun. Nur Sein.

    Dieses Ritual braucht keine perfekte Kulisse. Es braucht nur deine Aufmerksamkeit.

    Der Moment wird hyggelig, wenn du ganz in ihm ankommst.


    7 Hygge-Impulse für deinen Alltag – achtsam, sanft und lebensnah

    • Kerzen bewusst anzünden
      Nicht im Vorbeigehen – sondern als kleines Innehalten.
    • Tee trinken als Mini-Zeremonie
      Jeder Schluck darf ankommen.
    • Musik wirklich hören
      Gemeinsam lauschen, statt nebenbei konsumieren.
    • Gemeinsam essen ohne Ablenkung
      Weniger Tempo, mehr Nähe.
    • Spaziergänge ohne Ziel
      Gehen, atmen, schauen.
    • Kuschelige Tätigkeiten
      Lesen, Handarbeit, Schreiben – ohne Anspruch.
    • Geplantes Nichtstun
      Zeitfenster fürs Sein blocken. Ohne Rechtfertigung.

    Hygge im Moment – deine Einladung zur bewussten Gemütlichkeit

    Hygge verändert dein Leben nicht durch große Veränderungen, sondern durch kleine, bewusste Momente. Durch eine innere Haltung, die sagt: Ich darf langsamer. Ich darf fühlen. Ich darf jetzt sein.

    Wenn du tiefer eintauchen möchtest, lade ich dich von Herzen in meinen Kurs „Hygge im Moment“ ein. Dort lernst du, wie du Hygge als achtsame Haltung in deinen Alltag integrierst – jenseits von Perfektion, nah am Leben und getragen von meinen fünf Säulen. Anmeldung unter vitalpraxis@kerstin-hiemer.de.

    Kurs für im Moment ankommen für Frauen in der Lebensmitte

    Probiere heute einen kleinen Hygge-Moment aus und spüre, was sich verändert. Und wenn du magst, begleite ich dich ein Stück auf diesem Weg.

    Gemütlich. Achtsam. Im Moment.

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    Alles Liebe Kerstin 🌿 Mentorin für Balance, Selbstfürsorge & erfolgreichen Businessaufbau

  • Kleine Auszeiten, große Wirkung: Was mir im Alltag Kraft schenkt

    Kennst du das auch? Dieses Gefühl, wenn dir einfach alles zu viel wird, der Kopf schwirrt, der Körper schlapp macht und du dich nur noch nach einer Pause sehnst? Ich hatte früher oft das Problem, dass ich mich komplett verausgabt habe, ohne rechtzeitig auf meine Akkus zu achten. Bis ich mir bewusst gemacht habe: Ich darf, ja ich muss sogar regelmäßig auftanken, um überhaupt leistungsfähig, ausgeglichen und glücklich zu bleiben.

    Seitdem habe ich mir kleine, liebevolle Rituale und Energiequellen geschaffen, die mir helfen, im Alltag wieder bei mir selbst anzukommen und neue Kraft zu sammeln. In diesem Beitrag teile ich meine liebsten Kraftspender mit dir — inklusive kleiner Übungen, Rezepte und Tipps, die du direkt ausprobieren kannst. 🌸✨


    Atemübungen – mein schneller Reset für zwischendurch

    Wenn ich merke, dass mich der Alltag überrollt, greife ich als Erstes zu meiner Lieblingsatemübung. Unser Atem ist immer da, kostet nichts und kann innerhalb von Sekunden Stress reduzieren.

    Meine Lieblings-Atemübung: die 4-4-6-Atmung

    So geht’s:

    • Setz dich bequem hin oder lege dich kurz auf den Rücken.
    • Atme vier Sekunden lang tief durch die Nase ein.
    • Halte den Atem für vier Sekunden.
    • Atme sechs Sekunden lang langsam und vollständig durch den Mund aus.
    • Wiederhole das Ganze fünf bis zehn Mal.

    Ich mache diese Übung meistens morgens nach dem Aufwachen oder abends im Bett. Aber auch in stressigen Momenten zwischendurch funktioniert sie wunderbar. Danach fühle ich mich sofort zentrierter und ruhiger.

    Alles, was du brauchst, um dich wohlzufühlen, steckt bereits in dir.


    Zeit für mich – kleine Auszeiten, große Wirkung

    Manchmal ist der Alltag so vollgestopft, dass kaum noch Raum für mich bleibt. Deshalb habe ich mir feste, kleine Auszeiten geschaffen, die nur mir gehören. Ob zehn Minuten mit einer Tasse Tee, ein inspirierender Podcast oder ein Kapitel in einem Buch — diese Momente helfen mir, wieder bei mir selbst anzukommen.

    Mein kleines Selfcare-Ritual: Buch & Tee

    Ich habe mir angewöhnt, jeden Abend vor dem Schlafengehen mein Handy wegzulegen und stattdessen ein schönes Buch zu lesen. Aktuell schmökere ich in “Das Café am Rande der Welt” von John Strelecky — eine absolute Herzensempfehlung für alle, die sich öfter fragen, ob sie noch auf dem richtigen Weg sind. Dazu gibt’s einen Kräutertee mit Lavendel und Melisse, der mich sanft herunterholt.

    Probiere das mal aus — 15 Minuten nur für dich können Wunder wirken.


    Hautpflege – Liebe über die Haut

    Für mich gehört eine gute Hautpflegeroutine nicht nur zur äußeren Pflege, sondern auch zur inneren Balance. Wenn ich mich bewusst eincreme, eine Maske auflege oder mir ein duftendes Öl gönne, schenke ich mir selbst Achtsamkeit und Wertschätzung.

    Mein Lieblings-Hautpflege-Tipp: selbstgemachtes Gesichtsöl

    Du brauchst:

    • 50 ml Jojobaöl
    • 5 Tropfen Lavendelöl
    • 5 Tropfen Rosenöl

    Alles gut mischen und abends nach der Reinigung sanft ins feuchte Gesicht einmassieren. Der Duft entspannt und die Haut wird herrlich weich. Ich liebe dieses Ritual, vor allem im Winter, wenn die Haut und die Seele ein bisschen mehr Pflege brauchen.

    Erde dich. Atme. Verbinde dich mit dem, was dir wirklich guttut.


    Gesunde Ernährung – Kraft aus der Küche

    Essen ist für mich viel mehr als nur Nahrungsaufnahme. Es ist Genuss, Energiequelle und Selfcare in einem. Ich achte darauf, bunt und frisch zu essen und meinen Körper mit dem zu versorgen, was ihm guttut.

    Mein Energie-Rezept: Bunter Buddha-Bowl

    Du brauchst (für 2 Personen):

    • 100 g Quinoa
    • 1 Avocado
    • 1 Möhre
    • 1/2 Gurke
    • 1 Handvoll Babyspinat
    • 1 kleine rote Beete (vorgekocht)
    • 1 EL Sesam
    • Dressing: 2 EL Tahin, Saft 1 Zitrone, 1 EL Ahornsirup, Salz, Pfeffer, etwas Wasser zum Verdünnen

    So geht’s:

    1. Quinoa nach Packungsanleitung kochen.

    2. Gemüse in feine Streifen oder Würfel schneiden.

    3. Alles hübsch in einer Schüssel anrichten.

    4. Dressing verrühren, über die Bowl geben und mit Sesam bestreuen.

    Diese Bowl macht satt, ist voller Vitamine und sorgt für gute Laune auf dem Teller und im Bauch. 🌈

    Buntes auf dem Teller!

    Menschen, die mir guttun – und warum das so wichtig ist

    Kennst du das? Es gibt Menschen, mit denen man sich nach einem Treffen wie aufgeladen fühlt. Und andere, bei denen du dich leer und ausgelaugt zurückziehst. Ich habe gelernt, gut hinzuspüren, wer mir guttut und wer nicht. Und mich von Energieräubern sanft zu verabschieden.

    Mein Tipp: Herzensmenschen-Date

    Mindestens einmal die Woche verabrede ich mich mit einer Person, die mir Kraft gibt — sei es für einen Spaziergang, einen Kaffee oder ein langes Telefonat. Diese Gespräche tun so gut und erinnern mich daran, wie wichtig es ist, mich mit positiven, herzlichen Menschen zu umgeben.

    Die beste Energiequelle? Zeit für dich.


    Reflexion – Was tut mir gut, was darf gehen?

    Regelmäßig innezuhalten und mich zu fragen, was mir wirklich guttut, gehört inzwischen zu meinem Alltag dazu. Ich nehme mir dazu am liebsten Sonntagabend ein Notizbuch und beantworte drei einfache Fragen:

    Meine Reflexionsfragen:

    1. Was hat mir in dieser Woche Energie geschenkt?

    2. Was hat mich Kraft gekostet?

    3. Was möchte ich in der nächsten Woche anders machen?

    Diese Übung dauert keine fünf Minuten und hilft mir, bewusster zu leben und nicht einfach durch die Woche zu rauschen.

    Me-time für Kerstin
    Zeit für mich am Abend!

    Natur – meine größte Energiequelle

    Nichts gibt mir mehr Kraft, als draußen zu sein. Ob im Wald, am See oder einfach im eigenen Garten. Die Natur beruhigt, erdet und schenkt mir neue Ideen.

    Mein Mini-Ritual: Barfuß über die Wiese

    Sobald es die Temperaturen zulassen, laufe ich morgens oder abends barfuß durch den Garten. Das Gefühl von Gras unter den Füßen, der Duft von Erde und Blüten, das Vogelgezwitscher — das holt mich sofort runter und lädt meine Akkus wieder auf.

    Probier’s mal aus. Selbst ein kleiner Park oder ein Stück Wiese reicht dafür völlig.

    Dein Körper spricht mit dir – hör ihm zu.


    Mein Fazit: Kleine Dinge mit großer Wirkung

    Ich habe gelernt: Energie tanken muss nichts Großes oder Aufwendiges sein. Oft sind es die kleinen, einfachen Dinge, die uns wieder mit uns selbst verbinden und neue Kraft schenken.

    Ob ein bewusster Atemzug, ein Spaziergang im Grünen, ein leckeres Essen oder ein Gespräch mit einer lieben Freundin — all das sind kleine Inseln im Alltag, die unglaublich viel bewirken können.

    Ich hoffe, du konntest ein bisschen Inspiration aus meinen Energiequellen mitnehmen. Was sind deine persönlichen Kraftspender? Verrat’s mir gern in den Kommentaren – ich freu mich drauf! 🌸✨

    Die Idee für diesen Blogbeitrag kam durch die Einladung zur Blog-Parade von der lieben Anita Griebl, bei der es um die Frage geht, wie wir unsere Energiequellen im Alltag auffüllen und uns Inspirationen für mehr Kraft holen. Dies ist mein persönlicher Beitrag, in dem ich teile, wie ich meine Akkus im Alltag wieder auflade. Vielen Dank für die wundervolle Einladung, liebe Anita 🙏.

    💕 Kleine Schritte – große Wirkung. Deine Wohlfühlzeit beginnt jetzt!


    Alles Liebe Kerstin 🌿 Mentorin für Balance & Selbstfürsorge in der Lebensmitte