-
Sanfte Selbstfürsorge in der Lebensmitte – wie Basenfasten und Hygge dich wieder mit dir verbinden
Manchmal spüren wir es ganz leise. Dieses innere Ziehen, diese Müdigkeit, die nicht nur vom schlechten Schlaf kommt. Das Gefühl, dass wir zwar funktionieren, aber uns selbst irgendwo auf dem Weg verloren haben. Gerade Frauen in der Lebensmitte kennen diesen Zustand nur zu gut: Familie, Beruf, Verantwortung, Erwartungen – und kaum Raum, um selbst einmal durchzuatmen.
Vielleicht ist genau jetzt der Moment, innezuhalten. Nicht um etwas Neues zu leisten, sondern um zurückzukehren. Zu dir. Zu deinem Körper. Zu dem, was dir wirklich guttut.
Basenfasten und Hygge mögen auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken. Das eine scheint aus der Ernährung zu kommen, das andere aus einer nordischen Lebensphilosophie. Und doch verbindet sie etwas Entscheidendes: Beide laden dich ein, langsamer zu werden, achtsamer zu leben und Selbstfürsorge wieder weich werden zu lassen.
Basenfasten – sanfte Entlastung statt strenger Verzicht
Wenn wir an Fasten denken, tauchen oft Bilder von Verzicht, Hunger und Durchhalten auf. Basenfasten geht einen ganz anderen Weg. Es ist keine Diät und kein Kampf gegen den eigenen Körper, sondern eine liebevolle Pause.
Beim Basenfasten stehen basische, naturbelassene Lebensmittel im Mittelpunkt. Viel frisches Gemüse und Obst, leichte, warme Mahlzeiten und einfache Zutaten, die den Körper entlasten. Ziel ist es, dem Organismus Raum zu geben, überschüssige stoffwechselbedingte Rückstände loszulassen und wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
Basenfasten ist wie ein Frühjahrsputz von innen. Nicht radikal, sondern sanft. Nicht aus Druck, sondern aus Fürsorge. Es ist eine bewusste Entscheidung, dem Körper zuzuhören und ihn zu unterstützen – gerade dann, wenn er durch Stress, hormonelle Veränderungen oder Dauerbelastung aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Viele Frauen berichten, dass sie sich während des Basenfastens klarer, leichter und verbundener mit sich selbst fühlen. Der Bauch wird ruhiger, der Kopf freier, das eigene Körpergefühl feiner.
Nicht, weil sie etwas leisten oder diszipliniert durchhalten, sondern weil sie beginnen, sich selbst wieder ernst zu nehmen. Bedürfnisse werden spürbarer, Grenzen klarer, und oft entsteht erstmals seit Langem wieder ein Gefühl von innerer Ordnung.

Was ist Hygge wirklich?
Hygge ist eines dieser Worte, die sich nur schwer übersetzen lassen. Am ehesten steht es für Gemütlichkeit, Geborgenheit und inneres Wohlgefühl. Doch Hygge ist weit mehr als Kerzen, Decken und schöne Tassen.
Hygge ist eine Haltung dem Leben gegenüber. Es geht darum, sich selbst Sicherheit zu schenken, kleine Momente bewusst wahrzunehmen und es sich gutgehen zu lassen – ohne schlechtes Gewissen.
Hygge fragt nicht: Was muss ich noch tun?
Hygge fragt: Was tut mir jetzt gut?Eine warme Mahlzeit an einem grauen Tag. Eine Kerze am Morgen. Ein ruhiger Atemzug zwischen zwei Terminen. Hygge ist wie eine – besonders in Lebensphasen, in denen sich vieles verändert. Wenn der Körper sensibler wird, Emotionen intensiver wahrgenommen werden und alte Sicherheiten sich auflösen, schenkt Hygge Halt.
Es erinnert uns daran, dass wir nicht erst funktionieren müssen, um es uns gutgehen zu lassen. Sondern dass Wohlgefühl ein Grundbedürfnis ist.
Gerade in der Lebensmitte, wenn alte Rollen sich wandeln und neue Fragen auftauchen, kann Hygge ein inneres Zuhause sein. Ein Ort, an dem du dich sicher fühlst, ohne etwas beweisen zu müssen.
Basenfasten klärt den Körper, Hygge wärmt die Seele.
Basenfasten und Hygge – warum sie so gut zusammenpassen
Basenfasten wirkt vor allem auf der körperlichen Ebene. Es entlastet, klärt und unterstützt die Selbstregulation des Körpers. Hygge hingegen nährt die emotionale und seelische Ebene. Es bringt Wärme, Weichheit und Geborgenheit in den Alltag.
Zusammen entfalten sie eine besondere Kraft. Basenfasten sorgt für Klarheit im Inneren, Hygge schafft einen liebevollen Rahmen im Außen. Beide nehmen Druck heraus und laden dazu ein, wieder in Beziehung mit sich selbst zu kommen.
Es geht nicht darum, alles perfekt umzusetzen. Sondern darum, bewusst wahrzunehmen: Wie geht es mir eigentlich gerade? Was brauche ich wirklich?
Basenfasten und Hygge erinnern uns daran, dass Selbstfürsorge nichts Zusätzliches ist, sondern die Basis. Der Boden, auf dem Gesundheit, Balance und Lebensfreude wachsen können.
Basenfasten & Hygge im 5-Säulen-Konzept
In meinem 5-Säulen-Konzept verbinden sich Basenfasten und Hygge auf ganz natürliche Weise. Sie durchziehen alle Bereiche und geben ihnen Tiefe und Weichheit.
Ernährung
Basenfasten steht hier für eine bewusste, nährende Ernährung. Warm, leicht und gut verdaulich. Hygge zeigt sich darin, Mahlzeiten nicht nebenbei zu essen, sondern sie als kleinen Wohlfühlmoment zu gestalten.Entspannung
Basenfasten lädt zu mehr Ruhe ein. Hygge schenkt dieser Ruhe einen Rahmen. Weniger Reize, mehr Atem, mehr Pausen. Entspannung darf sich sicher und wohlig anfühlen.Gesundheit
Der Körper darf entlasten, regenerieren und sich neu sortieren. Besonders in hormonellen Umbruchphasen ist diese sanfte Unterstützung wertvoll. Gesundheit entsteht nicht durch Druck, sondern durch Zuwendung.Wellness
Basische Bäder, wohltuende Hautpflege, Kräutertees oder Düfte. Nicht als weiteres To-do, sondern als liebevolles Ritual. Pflanzen und natürliche Elemente erinnern uns daran, dass auch wir Teil der Natur sind.Beziehung
Vielleicht die wichtigste Säule. Wie sprichst du mit dir? Wie gehst du mit deinen Bedürfnissen um? Hygge hilft, wieder freundlich mit sich zu werden. Basenfasten unterstützt, den Körper als Verbündeten wahrzunehmen.
Alltagstaugliche Rituale für mehr Wohlgefühl
Selbstfürsorge muss nicht kompliziert sein. Oft sind es die kleinen Dinge, die den größten Unterschied machen:
- Ein warmes Wasser am Morgen, bewusst und in Ruhe getrunken
- Eine Mahlzeit am Tag ohne Ablenkung
- Ein basisches Fußbad am Abend
- Nach dem Eincremen die Hände auf den Bauch legen und kurz nachspüren
- Dir täglich die Frage stellen: Was tut mir heute wirklich gut?
Diese Rituale sind keine Pflicht. Sie sind Einladungen.
Nicht höher, schneller, weiter – sondern näher bei dir.
Sanft zurück zu dir – warum weiche Selbstfürsorge so viel verändert
Basenfasten und Hygge sind keine Methoden, die du abhaken musst. Sie sind Wegbegleiter. Erinnerungen daran, dass du wichtig bist.
Nicht höher, schneller, weiter bringt uns zurück in die Balance, sondern tiefer, ruhiger und ehrlicher. Wenn Selbstfürsorge weich wird, darf Heilung beginnen. Und vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment, dir selbst wieder ein Stück näherzukommen.
💕 Kleine Schritte – große Wirkung. Deine Wohlfühlzeit beginnt jetzt!
Alles Liebe Kerstin 🌿 Mentorin für Balance, Selbstfürsorge & achtsamen Businessaufbau
-
Mein Jahresrückblick 2025 – ein Jahr der ersten Male, Begegnungen und inneren Klarheit
Manche Jahre gehen nicht einfach vorbei.
Sie bleiben im Körper, im Herzen, in der Erinnerung.
2025 war für mich genauso ein Jahr.Ein Jahr, das langsamer war als geplant.
Ehrlicher als erwartet.
Und tiefer, als ich es mir zu Beginn hätte vorstellen können.Es war ein Jahr voller erster Male, leiser Entscheidungen und innerer Umbrüche. Ein Jahr, das mich gezwungen hat hinzuhören – auf meinen Körper, auf meine Grenzen, auf das, was wirklich trägt. Nicht alles war leicht. Vieles war fordernd. Und doch war genau darin eine Klarheit verborgen, die ich heute nicht mehr missen möchte.
Dieser Rückblick ist kein Erfolgsbericht.
Er ist ein ehrliches Innehalten.
Ein Sortieren.
Ein Dankeschön an das Leben – auch für die unbequemen Lektionen.Vielleicht findest du dich in manchen Zeilen wieder.
Vielleicht liest du sie einfach still mit.
Beides ist willkommen.Meine Gesundheit im Fokus – ein Jahr voller erster Male und tiefer Erkenntnisse
Gesundheit war 2025 nicht einfach nur ein Thema.
Sie war der rote Faden, der sich durch alles gezogen hat – durch meinen Alltag, meine Entscheidungen, mein Denken und Fühlen. Und sie war gleichzeitig eine meiner größten Herausforderungen.Alte Erkrankungen sind zurückgekehrt.
Mein Asthma, das lange ruhig gewesen war, meldete sich wieder – leise zuerst, dann immer deutlicher. Daraus entstand eine starke Infektanfälligkeit. Ein Virus nach dem anderen. Kaum war ich wieder einigermaßen auf den Beinen, kam der nächste Infekt. Viele Ausfälle, viele Rückzüge, viel Erschöpfung.Das Schwerste daran war nicht nur das Kranksein selbst.
Es war dieses innere Ringen. Immer wieder musste ich mir eingestehen, wie sehr mein Körper am Limit war.
Und genauso oft wollte ich es nicht wahrhaben. Wollte funktionieren. Weitermachen. Durchhalten.Doch mein Körper hatte andere Pläne.
Er wurde mit jedem Monat deutlicher, klarer in seinen Signalen. Er forderte Aufmerksamkeit, Pausen, einen anderen Umgang. Nicht laut, nicht plötzlich – sondern beharrlich. So lange, bis ich bereit war hinzuhören.2025 hat mir gezeigt, dass Gesundheit nichts ist, was man „nebenbei mitlaufen lassen“ kann.
Sie fordert Aufmerksamkeit. Ehrlichkeit. Und manchmal auch Demut.Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich einen Reha-Antrag gestellt.
Allein dieser Schritt war groß für mich. Reha – das war lange ein Wort, das ich eher mit „anderen“ verbunden habe. Nicht mit mir. Und doch war da irgendwann kein Weg mehr daran vorbei.Im Oktober durfte ich meine erste Reha bei Isny im Allgäu verbringen.
Diese Zeit war ein Innehalten. Ein bewusstes Herausgehen aus dem Alltag. Ein Beobachten – nicht nur meines Körpers, sondern auch meiner inneren Muster.
Ich durfte wieder spüren, was mir guttut. Wo ich zu viel gebe. Wo ich meine Grenzen übergehe. Wo ich längst ein Nein spüre, aber trotzdem Ja sage.Die Reha war kein „Heilungsversprechen“.
Sie war ein Anfang. Ein Perspektivwechsel.
Und sehr schnell wurde mir klar: Die eigentliche Arbeit beginnt danach.Die Nachsorge im Alltag ist mindestens genauso wichtig.
Grenzen erkennen – und sie auch leben.
Auf die Signale meines Körpers hören, bevor er laut werden muss.
Mein Immunsystem ernst nehmen, auch wenn es bedeutet, Einladungen abzusagen, Pläne zu ändern oder Erwartungen nicht zu erfüllen – weder die der anderen noch meine eigenen.Ein weiteres erstes Mal in diesem Jahr: Krankengeld.
Auch das war Neuland für mich. Verbunden mit Unsicherheiten, Formularen, Anträgen und vielen Fragen.
Es war ein Prozess, der Kraft gekostet hat – und mir gleichzeitig gezeigt hat, dass ich mich auch durch solche unbekannten Wege bewegen kann. Schritt für Schritt. Nicht perfekt, aber ehrlich.2025 hat mir sehr deutlich gemacht:
Gesundheit zeigt sich nicht nur im Körper.
Sie zeigt sich in den Entscheidungen, die ich treffe.
Darin, wie ich mit mir spreche.
Darin, wie ernst ich mich nehme.
Und darin, ob ich mir erlaube, Pausen zu machen, bevor nichts mehr geht.Dieses Jahr hat mich gezwungen, langsamer zu werden.
Und rückblickend war genau das notwendig.
Manchmal ist langsamer werden der mutigste Schritt.
Familie, Fürsorge und das leise Gleichgewicht
Familie hat 2025 einen sehr großen Raum eingenommen. Nicht nur punktuell, sondern über viele Monate hinweg – mit all dem, was das mit sich bringt: Organisation, Verantwortung, emotionale Nähe und immer wieder das Zurückstellen eigener Bedürfnisse. Es war ein Jahr, in dem familiäre Themen viel Zeit, Kraft und innere Präsenz gefordert haben.
Gesundheitliche Herausforderungen innerhalb der Familie bestimmten den Rhythmus des Alltags. Termine, Wege, Gespräche und Entscheidungen wurden zur Selbstverständlichkeit – und erst im Rückblick wurde mir bewusst, wie sehr diese dauerhafte Aufmerksamkeit meine Energie gebunden hat. Neben der Sorge waren da viele Gefühle: Unsicherheit, Mitgefühl, Müdigkeit, aber auch Dankbarkeit für Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung.
Ein besonderes erstes Mal war die Zeit meiner Reha. Drei Wochen nicht zu Hause zu sein, getrennt von meiner Familie, war ungewohnt und emotional herausfordernd. Dieses physische Abstandnehmen hat mir noch einmal deutlich gemacht, wie eng Verbundenheit und Verantwortung miteinander verwoben sind – und wie wichtig es ist, auch als Mutter und Partnerin Räume für die eigene Stabilisierung zuzulassen.
Gleichzeitig war diese Zeit ein Wendepunkt. Sie hat mir gezeigt, dass Fürsorge nicht immer bedeutet, vor Ort zu sein, sondern manchmal auch darin besteht, gut für sich selbst zu sorgen – damit man langfristig wieder da sein kann.
Auch die gemeinsamen Reisen des Jahres und die bewusste Entscheidung, einen geplanten Urlaub abzusagen, gehören zu diesem Kapitel. Sie haben mir vor Augen geführt, dass Balance nichts Festes ist, sondern immer wieder neu ausgehandelt wird – zwischen Nähe und Abstand, Planen und Annehmen, Geben und Auftanken.
Dieses Kapitel steht für ein Jahr voller Verantwortung, tiefer Gefühle und leiser Erkenntnisse. Für ein Familienleben, das nicht perfekt sein muss, sondern ehrlich, getragen und im besten Fall im Gleichgewicht.

Familie ist kein perfektes Bild, sondern ein lebendiger Prozess.
Business – ein leiser, aber klarer Richtungswechsel
2025 war auch beruflich ein Jahr der stillen, aber tiefgreifenden Veränderung. Mein Business lief lange im Nebenerwerb – getragen von Volkshochschulkursen, kleineren Projekten, meinem Blog und dem Podcast. Vieles davon war gewachsen, organisch, aus Freude heraus. Und doch war da immer wieder dieses Gefühl: Das hier ist mehr als ein Nebenbei. Das ist meine Arbeit. Meine Aufgabe.
Im Laufe des Jahres wurde mir immer klarer, dass ich mich nicht länger verzetteln möchte. Ich wollte nicht alles ein bisschen machen, sondern das Wesentliche vertiefen. Vor allem eine Zielgruppe rückte immer stärker in den Fokus: Frauen in der Lebensmitte. Frauen, die zwischen Familie, Beruf, eigenen Themen und körperlichen Veränderungen oft kaum noch Raum für sich selbst finden. Frauen, die funktionieren, halten, organisieren – und dabei leise müde geworden sind.
Diese Neuausrichtung kam nicht plötzlich. Sie zeigte sich in den Themen, über die ich schrieb. In den Gesprächen, die ich führte. In den Rückmeldungen von Frauen, die sich in meinen Worten wiederfanden und sagten: „Genau so fühlt es sich an.“ Ich merkte, dass meine eigene Lebensphase, meine Erfahrungen mit Gesundheit, Erschöpfung, Neuorientierung und Selbstfürsorge immer stärker mit meiner Arbeit verschmolzen.
2025 war deshalb ein Jahr des Hinhörens. Ich habe viel geschrieben, Inhalte überarbeitet, Podcastfolgen aufgenommen – nicht, um schneller zu werden, sondern um klarer zu werden. Klarer darin, wofür ich stehe und wem ich wirklich dienen möchte. Mein 5-Säulen-Konzept bekam mehr Tiefe, mehr Alltagsnähe und mehr Richtung. Es ging weniger um „noch ein Angebot“, sondern um nachhaltige Begleitung.
Zugleich hat mich meine gesundheitliche Situation auch beruflich zum ehrlichen Hinsehen gezwungen. Mein Körper hat mir deutlich gezeigt, dass die bisherigen Rahmenbedingungen nicht mehr tragbar sind. Was lange in mir gereift war, wurde schließlich klar: Ich konnte diesen Weg so nicht weitergehen. Die Kündigung war keine spontane Entscheidung, sondern das Ergebnis eines bewussten Prozesses – getragen von dem Wunsch, Verantwortung für meine Gesundheit zu übernehmen und mir selbst treu zu bleiben.
Gleichzeitig wuchs in mir der Wunsch, die Selbstständigkeit nicht länger als Nebenschauplatz zu behandeln. Ich spürte immer deutlicher: Ich möchte meine Zeit, meine Energie und mein Wissen vollständig in diese Arbeit investieren. Nicht getrieben, sondern bewusst. Nicht laut, sondern mit Substanz.
Dieser Richtungswechsel war kein radikaler Schnitt, sondern ein leiser Prozess. Ein inneres Sortieren. Ein Abschied von dem Gedanken, dass Herzensarbeit nur am Rand stattfinden darf. Und ein erstes, klares Ja zu dem Weg, meine Selbstständigkeit als Vollzeitweg zu denken – getragen von Achtsamkeit, Struktur und der tiefen Überzeugung, dass Frauen in der Lebensmitte genau jetzt Räume brauchen, in denen sie gesehen, begleitet und gestärkt werden.
2025 hat damit das Fundament gelegt. Nicht für schnelle Erfolge, sondern für ein Business, das mit mir wachsen darf – ehrlich, gesund und im Einklang mit dem Leben.

Ein Nein kann der Anfang eines ehrlichen Ja sein.
Selbstständigkeit – mit Erfahrung im Gepäck und neuem Fundament
Selbstständigkeit war für mich 2025 nichts völlig Neues. Ich bin diesen Weg schon einmal gegangen – vor über zwanzig Jahren habe ich bereits gegründet. Damals fühlte sich vieles leichter an. Weniger Regeln, weniger Formulare, weniger digitale Komplexität. Man hatte eine Idee, einen Mutmoment – und legte los. Natürlich war auch das damals herausfordernd, aber es war überschaubarer, direkter, freier.
2025 war anders. Nicht, weil mir die Erfahrung fehlte – im Gegenteil. Ich wusste viel. Ich kannte Abläufe, ich wusste, wie Arbeiten mit Menschen funktioniert, wie Angebote entstehen, wie Vertrauen wächst. Und gleichzeitig wurde mir bewusst: Selbstständigkeit heute stellt andere Anforderungen. Mehr rechtliche Rahmen, mehr formale Schritte, mehr digitale Themen, mehr Verantwortung auf unterschiedlichen Ebenen.
Dieses Spannungsfeld war deutlich spürbar:
Einerseits das innere Wissen: Ich kann das.
Andererseits die ehrliche Frage: Wie baue ich es heute stabil, klar und zukunftsfähig auf?Es sind neue Felder hinzugekommen, die es früher so nicht oder nicht in dieser Tiefe gab: Positionierung, Angebotsentwicklung, saubere Finanzplanung, Marketing in einer schnellen Online-Welt, rechtliche Grundlagen, Förderstrukturen – und nicht zuletzt neue Werkzeuge wie Künstliche Intelligenz. All das wollte gesehen, verstanden und sinnvoll integriert werden, ohne mich selbst dabei zu verlieren.
Ich habe mich deshalb intensiv weitergebildet – unter anderem mit einer Ausbildung zur Gründungscoachin sowie in Business- und Finanzplanung, Marketing, Positionierung, Angebotsentwicklung und rechtlichen Grundlagen. Auch das Thema Künstliche Intelligenz zog ein: nicht als Ersatz für Herz, Erfahrung und Intuition, sondern als unterstützendes Werkzeug. Ein Werkzeug, das Struktur schaffen kann, Prozesse erleichtert und mir Raum für das Wesentliche öffnet: für echte Begegnung, Tiefe und Begleitung.
Diese Zeit war fordernd. Manchmal auch überwältigend. Und gleichzeitig unglaublich stärkend. Mit jedem Schritt wuchs nicht nur mein Wissen, sondern auch mein Vertrauen in mich selbst. Gedanken wurden klarer, Ideen greifbarer, Entscheidungen ruhiger. Mein Business begann, Konturen zu bekommen – nicht laut, sondern stimmig.
Heute steht mein Wirken auf zwei tragenden Säulen, die sich gegenseitig ergänzen und stabilisieren.
Die erste Säule ist meine Arbeit im Bereich ganzheitliche Gesundheit und Selbstfürsorge. Mein 5-Säulen-Konzept – Beziehung, Entspannung, Wellness, Ernährung und Gesundheit – bildet dabei das Herzstück. Es fließt in Kurse, Workshops, Vorträge und Begleitungen ein und unterstützt Frauen dabei, wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen und ihren Alltag achtsam und kraftvoll zu gestalten.
Die zweite Säule ist das Gründungscoaching. Hier begleite ich Frauen von der ersten Idee über innere Klarheit bis hin zur konkreten Umsetzung. Es geht nicht nur um Zahlen, Pläne und Strategien, sondern um einen Weg, der zur eigenen Lebensrealität passt – mit Raum für Gesundheit, Familie, Selbstfürsorge und ein Business, das nicht ausbrennt, sondern trägt.
Volkshochschulen, Salzoasen, Familienzentren, Online-Formate und Kooperationen bilden inzwischen das äußere Gerüst meines Wirkens. Schritt für Schritt habe ich damit das Fundament für 2026 geschaffen – nicht über Nacht, nicht perfekt, sondern bewusst, durchdacht und gewachsen.
2025 war damit das Jahr, in dem ich nicht nur den Mut hatte, ehrlich hinzuschauen, sondern auch den Mut, neu aufzubauen. Auf meine Weise. Mit Erfahrung im Gepäck, offen für Neues – und mit dem tiefen Vertrauen, dass Selbstständigkeit dann wirklich trägt, wenn sie im Einklang mit dem eigenen Leben entsteht.

Ein Business darf so individuell sein wie das Leben dahinter.
Begegnungen – ein Jahr voller Verbindung und Wertschätzung
2025 war auch ein Jahr der Begegnungen. Begegnungen, die getragen haben. Die mich erinnert haben, dass wir nicht alles allein halten müssen. Und dass echte Verbindung oft leise entsteht – im Dazwischen, im ehrlichen Austausch, im gemeinsamen Tun.
Eine ganz besondere Konstante in diesem Jahr waren meine Freundinnen Martina und Anette. Seit vielen Jahren treffen wir uns einmal wöchentlich online zum gemeinsamen Austausch – ein fester Raum, der nicht bewertet, nicht fordert, sondern einfach da ist. Kreativität als Verbindung, als Sprache ohne viele Worte. Einmal im Jahr sehen wir uns auch offline – und jedes dieser Treffen fühlt sich an wie ein Ankommen. Diese Verbindung ist geprägt von Wertschätzung, Vertrauen und einem tiefen gegenseitigen Gesehenwerden. Aus diesem Miteinander ist in diesem Jahr sogar eine neue, gemeinsame Idee entstanden, an der wir nun weiterarbeiten – leise, freudvoll und mit viel Herz.
Darüber hinaus hat 2025 mir viele weitere Begegnungen geschenkt. Manche kamen ganz unerwartet, andere entwickelten sich langsam. Gespräche, die genau zur richtigen Zeit stattfanden. Menschen, die Mut gemacht haben. Verbindungen, die geblieben sind. Sowohl offline als auch online ist mein Netzwerk gewachsen – nicht unbedingt in der Anzahl, sondern in der Tiefe.
Gerade in einem Jahr, das von gesundheitlichen und familiären Herausforderungen geprägt war, haben mir diese Begegnungen sehr viel Halt gegeben. Sie haben mir gezeigt, wie stärkend ehrlicher Austausch ist. Wie wohltuend es ist, sich nicht erklären zu müssen. Und wie viel Kraft darin liegt, gesehen und verstanden zu werden – ohne Erwartungen, ohne Druck.
2025 hat mir noch einmal bewusst gemacht, dass Verbindung ein wesentlicher Teil von Selbstfürsorge ist. Dass wir Menschen brauchen, die uns daran erinnern, wer wir sind, wenn wir es selbst gerade vergessen. Und dass aus Begegnungen manchmal viel mehr entsteht als ein gutes Gespräch: Vertrauen, Inspiration, neue Wege.
Ich gehe aus diesem Jahr mit großer Dankbarkeit für all diese wertvollen Menschen in meinem Leben – und mit einer stillen Vorfreude auf alles, was aus diesen Verbindungen noch wachsen darf.

Echte Begegnung nährt auf leise Weise.
Reflexion – Stolz, Lektionen und Dankbarkeit
Wenn ich auf das Jahr 2025 zurückblicke, dann nicht nur auf Ereignisse, Entscheidungen oder äußere Veränderungen, sondern vor allem auf meinen inneren Weg. Dieses Jahr hat mich gefordert – und zugleich gelehrt, mir selbst wieder näherzukommen.
Worauf bin ich stolz?
Ich bin stolz darauf, dass ich meinem Bauchgefühl vertraut habe. Auch dann, wenn Entscheidungen im Außen nicht sofort verständlich waren. Auch dann, wenn sie Mut gebraucht haben. Meine innere Mitte war 2025 mein wichtigster Kompass. Sie hat mir gezeigt, wann es Zeit war, stehenzubleiben, wann es Zeit war loszulassen – und wann es Zeit war, klar für mich einzustehen. Dieses klare Ja zu mir und ein ebenso klares Nein nach außen waren keine Selbstverständlichkeit, sondern bewusste, stärkende Schritte.Was habe ich über mich selbst gelernt?
Ich habe erfahren, wie viel Kraft in mir liegt. Eine Kraft, die nicht laut ist, sondern ruhig. Die nicht drängt, sondern trägt. Ich habe gelernt, dass ich auch in herausfordernden Zeiten standhaft bleiben kann – selbst dann, wenn Unsicherheit, Erschöpfung oder Zweifel da waren. Ich habe gelernt, meine Grenzen früher zu erkennen und sie ernst zu nehmen. Und ich habe verstanden, dass Nein sagen kein Rückzug ist, sondern ein Akt von Selbstachtung.Welche Lektion hat mir 2025 mitgegeben?
Dass Pläne sich ändern dürfen. Dass das Leben nicht immer geradlinig verläuft – und auch nicht muss. Manche Wege zeigen sich erst im Gehen, manche Entscheidungen erst im Rückblick. 2025 hat mich gelehrt, dem Prozess zu vertrauen. Auch dann, wenn ich das Ziel noch nicht klar sehen konnte. Vor allem aber hat mir dieses Jahr gezeigt: Selbst in den tiefsten Momenten gibt es ein Licht. Manchmal klein, manchmal fern – aber immer da.Wofür bin ich besonders dankbar?
Meine Dankbarkeit gilt meiner Familie. Für Zusammenhalt, für Liebe, für das gemeinsame Tragen in schwierigen Zeiten. Sie gilt den Menschen, die mir begegnet sind, die mich begleitet, unterstützt und bestärkt haben. Und sie gilt auch den kleinen Erfolgen, den stillen Fortschritten, den Momenten, in denen ich gespürt habe: Ich bin auf meinem Weg.Was lasse ich zurück?
Ich lasse zurück, was mich beschwert hat. Grübeleien, Gedankenkarussells, das ständige Funktionieren, das Übergehen eigener Bedürfnisse. Krankheit darf da gewesen sein – aber sie definiert mich nicht. Ich nehme aus 2025 nur das mit, was mich stärkt: Erkenntnisse, Vertrauen, Tiefe und die Gewissheit, dass ich mir selbst eine verlässliche Begleiterin bin.Dieses Kapitel meines Jahres schließe ich nicht mit einem Punkt, sondern mit einem leisen Atemzug – bereit für das, was kommen darf.

Vertrauen wächst im Gehen, nicht im Warten.
Ausblick – 2026 als Jahr des Raums, der Klarheit und des Vertrauens
Wenn ich auf 2026 blicke, dann nicht mit einem vollen Kalender und nicht mit einer langen Liste an Zielen. Nach einem Jahr wie 2025 darf es weiter werden. Ruhiger. Bewusster. Mein Blick richtet sich weniger auf das Was muss und mehr auf das Was tut gut.
Ein zentraler Fokus bleibt meine Gesundheit. Die Nachsorge aus der Reha ist kein abgeschlossenes Kapitel, sondern ein Weg, der weitergeht. Selbstfürsorge wird 2026 kein Extra sein, sondern die Grundlage – in kleinen Entscheidungen, im Umgang mit meiner Energie, im Mut, Pausen zuzulassen. Es darf leichter werden. Nicht perfekt, sondern stimmig.
Auch beruflich gehe ich mit mehr Weite in das neue Jahr. Es wird Kurse geben – offline und online. Es wird Begleitungen geben. Und gleichzeitig erlaube ich mir, nicht alles festzulegen. Mein Terminkalender darf bewusst sein. Raum ist kein Mangel, sondern eine Qualität, die Kreativität, Klarheit und Tiefe möglich macht.
Für 2026 zeichnen sich dennoch einige klare Herzensprojekte ab. Die Selbstständigkeit darf wächst weiter – getragen von meinen zwei Säulen: ganzheitliche Gesundheit und Gründungscoaching. Es wird Angebote geben, die Frauen stärken, begleiten und ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen – in ihrem Tempo, in ihrer Lebensrealität.
Gleichzeitig möchte ich mir selbst mehr Raum schenken. Zeit für meine Familie. Zeit für das Leben jenseits von Projekten. Zeit, um zu feiern – auch private Meilensteine. Dass meine Tochter volljährig wird, ist ein solcher Moment. Einer, der Dankbarkeit und Stolz in sich trägt.
Wer mich begleiten möchte, findet mich weiterhin auf meinem Blog, im Podcast, auf Social Media und ganz besonders in meiner WhatsApp-Gruppe rund um Hygge. Dort entstehen immer wieder kleine Impulse, Challenges und Räume für Selbstfürsorge – alltagstauglich, ehrlich und nah. Auch meine Kurse, Workshops, Messeauftritte und Kooperationen bleiben ein Teil meines Weges.
2026 fühlt sich nicht an wie ein Neustart, sondern wie ein Weitergehen. Mit mehr Vertrauen. Mit mehr Klarheit. Und mit der Gewissheit, dass ich meinen Weg nicht beschleunigen muss, um voranzukommen.

Mein Motto für 2026:
Weniger müssen. Mehr sein.Mein Jahresrückblick 2025 – leise gewachsen, tief verbunden
Wenn ich 2025 in wenigen Worten zusammenfassen müsste, dann wäre es kein Jahr der großen Sprünge, sondern eines der stillen Entwicklungen. Ein Jahr, in dem nicht Geschwindigkeit gezählt hat, sondern Wahrhaftigkeit. Nicht das Außen, sondern das, was darunterliegt.
Ich habe gelernt, meinem Körper zuzuhören – nicht erst, wenn er laut wird. Ich habe erfahren, wie sehr Familie trägt – und gleichzeitig fordert. Beruflich habe ich mich neu sortiert, losgelassen, Entscheidungen getroffen und den Mut gefasst, meiner Selbstständigkeit im neuen Jahr mehr Raum zu geben. Und ich habe verstanden, dass Wachstum nicht immer sichtbar, aber spürbar ist.
2025 hat mir gezeigt, dass Veränderung nicht dramatisch sein muss, um tiefgreifend zu sein. Dass Klarheit oft leise entsteht. Und dass ein stabiles Fundament nicht durch Perfektion wächst, sondern durch Ehrlichkeit, Geduld und Selbstachtung.
Dieser Rückblick ist kein Abschluss im Sinne von „fertig“.
Er ist ein Innehalten.
Ein Dank an all das, was war.
Und ein stilles Anerkennen dessen, was sich entwickelt hat.Ich gehe aus diesem Jahr nicht makellos, aber gestärkt. Nicht mit fertigen Antworten, sondern mit Vertrauen. Vertrauen in meinen Weg, in mein Tempo und in die Gewissheit, dass es erlaubt ist, das Leben Schritt für Schritt zu gestalten – im Einklang mit dem eigenen Körper, den eigenen Werten und dem, was wirklich zählt.
2025 war mein Jahr des Hinhörens.
Und genau daraus darf 2026 weiterwachsen.💕 Kleine Schritte – große Wirkung. Deine Wohlfühlzeit beginnt jetzt!
Alles Liebe Kerstin 🌿 Mentorin für Balance, Selbstfürsorge & achtsamen Businessaufbau
-
Wechseljahre im Fokus: Unsichtbare Kraftquelle und Schlüssel zur Selbstfürsorge
Viele Frauen in der Lebensmitte stehen mitten im Leben – beruflich engagiert, für die Familie da, organisiert im Alltag. Und trotzdem gibt es da plötzlich diese Tage, an denen die Energie wie weggeblasen scheint. Die Konzentration lässt nach, die Nerven liegen blank, der Körper sendet ungewohnte Signale. Schnell schieben wir es auf Stress oder Überforderung – doch oft steckt noch etwas anderes dahinter: die Wechseljahre.
Das Spannende ist: Diese Lebensphase betrifft nicht nur dich persönlich. Wenn Frauen aus Erschöpfung oder Unsicherheit kürzertreten, hat das auch Auswirkungen auf Familie, Gesellschaft und sogar unsere Wirtschaft. Und genau deshalb lohnt es sich, die Wechseljahre nicht länger als „Privatsache“ abzutun, sondern als eine Phase der Veränderung, die neue Möglichkeiten eröffnet – für dich und für uns alle.
Wechseljahre – kein Randthema, sondern ein gesellschaftlicher Faktor
Oft denken wir bei den Wechseljahren zuerst an Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen. Doch die Auswirkungen gehen weit darüber hinaus. Wenn Frauen in dieser Phase innerlich ausgebremst werden, spiegelt sich das auch im Außen wider: Sie ziehen sich zurück, reduzieren ihre Arbeitszeit oder steigen ganz aus.
Das bedeutet: Wertvolles Wissen, Erfahrung und Kreativität gehen verloren – genau in dem Alter, in dem viele Frauen beruflich auf ihrem Höhepunkt stehen.
Die MenoSupport-Studie der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (2024) macht die Dimension deutlich: Wechseljahresbeschwerden verursachen jährlich rund 9,4 Milliarden Euro volkswirtschaftliche Kosten – durch Fehlzeiten, reduzierte Arbeitszeiten und Frühverrentung.
Zentrale Zahlen:
- 40 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage jährlich in Deutschland
- 25 % reduzieren ihre Arbeitszeit oder nehmen unbezahlten Urlaub
- 30 % sind regelmäßig krankgeschrieben
- 16 % wechseln den Arbeitsplatz
- 19 % der Frauen über 55 denken konkret über Frühverrentung nach
👉 Diese Zahlen zeigen klar: Selbstfürsorge, Coaching und Gesundheitsbildung sind keine „weichen Themen“, sondern entscheidende Schlüssel für Lebensqualität, Teilhabe und wirtschaftliche Resilienz.

Selbstfürsorge ist kein Luxus – sie ist die Basis
Wenn Frauen in den Wechseljahren anfangen, sich selbst zu vernachlässigen, passiert oft ein Teufelskreis: weniger Energie, mehr Stress, wachsende Unsicherheit. Doch genau hier liegt der Schlüssel – Selbstfürsorge ist nicht etwas, das „on top“ kommt, wenn Zeit übrig bleibt. Sie ist die Basis dafür, dass Körper, Geist und Seele in Balance bleiben.
Mein Ansatz dabei ist mein 5-Säulen-Konzept: Beziehung, Entspannung, Wellness, Ernährung und Gesundheit. Diese fünf Bereiche greifen ineinander wie Zahnräder und stärken dich von innen heraus. Schon kleine, achtsame Routinen – wie eine bewusste Atemübung am Morgen, eine basische Mahlzeit oder ein kurzer Moment der Entspannung – können spürbar mehr Leichtigkeit bringen.
Dass dieser Ansatz dringend gebraucht wird, unterstreicht auch der DKV-Report 2025 – Wie gesund lebt Deutschland?:
- Nur 3 % der Frauen erfüllen alle fünf Gesundheitsbenchmarks (Bewegung, Ernährung, Stress, Alkohol, Nichtrauchen).
- 46 % der Frauen haben ein reduziertes subjektives Wohlbefinden – bei den 30- bis 45-Jährigen sogar über 50 %.
- Nur 20 % erreichen den Benchmark für gesunde Stressbewältigung.
- Muskelkräftigung wird stark vernachlässigt: nur 32 % der Frauen trainieren ausreichend.
👉 Diese Daten zeigen: Der Wunsch nach Gesundheit und Balance ist groß, aber es fehlt oft an Umsetzung, Struktur und passenden Angeboten. Genau hier setze ich an – mit präventiven, ganzheitlichen und alltagstauglichen Impulsen, die Frauen wirklich in ihrem Alltag unterstützen.
Frauen in der Lebensmitte sind die stille Wirtschaftskraft unserer Gesellschaft – Zeit, dass wir sie stärken.
Typische Stolpersteine in den Wechseljahren
In meinen Gesprächen mit Frauen erlebe ich immer wieder die gleichen Muster. Viele fühlen sich unsicher, weil sie nicht wissen, ob ihre Beschwerden „normal“ sind oder ob etwas Ernstes dahintersteckt. Diese Unsicherheit verunsichert zusätzlich und raubt Kraft.
Dazu kommen oft Schuldgefühle: Die Familie, der Job, der Alltag fordern volle Aufmerksamkeit – und eigene Bedürfnisse werden hinten angestellt. Viele Frauen sagen mir: „Ich habe gar keine Zeit, mich um mich selbst zu kümmern.“ Doch genau dieses Zurückstellen verstärkt die Erschöpfung.
Und dann ist da noch der Wunsch nach Klarheit: Frauen möchten verstehen, was in ihrem Körper passiert, und einfache Wege finden, um sich wieder stabiler, gelassener und lebendiger zu fühlen. Es geht nicht um komplizierte Programme oder Verzicht, sondern um machbare, alltagstaugliche Schritte, die wirklich entlasten.
Genau an diesem Punkt knüpfe ich in meiner Arbeit an: Ich gebe Orientierung, helfe beim Sortieren und zeige Wege, wie kleine Veränderungen große Wirkung haben können.

Meine Rolle – Begleiterin durch eine besondere Lebensphase
Die Wechseljahre sind kein medizinischer „Fehler im System“, sondern ein natürlicher Übergang. Doch er fühlt sich oft chaotisch, überwältigend und kräftezehrend an. Genau hier sehe ich meine Aufgabe: Frauen nicht allein mit diesen Veränderungen zu lassen, sondern ihnen Wege zu zeigen, wie sie wieder Klarheit, Energie und Lebensfreude finden können.
Als Mentorin für Balance, Selbstfürsorge und Wohlbefinden – und auch als Gründungscoach – begleite ich Frauen dabei, neue Strukturen für ihr Leben zu schaffen. Das geschieht immer mit Herz und mit meinem 5-Säulen-Konzept als Kompass: Beziehung, Entspannung, Wellness, Ernährung und Gesundheit.
Ganz konkret kann das so aussehen:
- eine Atemübung, die sofort innere Ruhe schenkt
- ein Basenfasten-Impuls, um den Körper sanft zu entlasten
- kleine Selbstfürsorge-Rituale, die mitten im Alltag spürbare Wirkung haben
Mir ist wichtig: Es geht nicht um Perfektion oder starre Programme. Es geht darum, dass du dir erlaubst, dich selbst wieder an die erste Stelle zu setzen – mit kleinen Schritten, die sich gut in deinen Alltag einfügen lassen.
Wechseljahre sind kein Ende – sie sind ein kraftvoller Neubeginn.
Blick nach vorn – Frauen als Kraftquelle
Die Wechseljahre sind nicht das Ende unserer Leistungsfähigkeit, sondern vielmehr der Beginn einer neuen Lebensphase. Eine Phase, in der wir uns von alten Mustern lösen dürfen, um Platz für Neues zu schaffen. Genau jetzt können Frauen lernen, bewusster auf sich selbst zu hören, ihre Grenzen klarer zu setzen und ihre innere Stärke neu zu entdecken.
Stell dir vor, wie kraftvoll es wäre, wenn Frauen ihre Erfahrung, ihre Weisheit und ihre Kreativität nicht länger zurückhalten müssten – sondern sie voller Selbstvertrauen einbringen. Für die eigene Familie, für das berufliche Umfeld, aber auch für unsere Gesellschaft. Denn Frauen, die in Balance leben, wirken wie ein Leuchtturm: Sie inspirieren andere, strahlen Ruhe und Lebensfreude aus und zeigen, dass Veränderung eine Chance ist.
Die Wechseljahre dürfen also nicht länger als Schwäche gesehen werden. Sie sind ein Tor zu mehr Selbstbestimmung, Klarheit und Lebendigkeit. Und genau diesen Weg möchte ich mit meinen Kundinnen gemeinsam gehen – Schritt für Schritt, achtsam, alltagstauglich und voller Zuversicht.

Dein Neubeginn darf heute starten
Die Wechseljahre sind kein Stillstand, sondern eine Einladung: hinzuschauen, was du wirklich brauchst, und dir die Erlaubnis zu geben, gut für dich zu sorgen. Du musst diesen Weg nicht allein gehen – du darfst dir Unterstützung holen, dir kleine Inseln der Ruhe schaffen und Schritt für Schritt zurück in deine Balance finden.
Wenn du spürst, dass es Zeit ist, dich selbst wieder an die erste Stelle zu setzen, begleite ich dich von Herzen gerne. In meinen Kursen, Coachings und mit vielen kleinen Impulsen für den Alltag helfe ich dir, wieder mehr Energie, Klarheit und Lebensfreude zu gewinnen.
Melde dich gerne zu meinem Newsletter “Mehr Wohlfühlzeit für Dich” an, um regelmäßig Inspirationen, Übungen und stärkende Impulse für deine Selbstfürsorge zu erhalten. Oder schau dir meine aktuellen Angebote an – vielleicht ist genau das Richtige für dich dabei.
✨ Du bist nicht allein. Deine Wechseljahre sind kein Ende – sie sind dein ganz persönlicher Neubeginn.
💕 Kleine Schritte – große Wirkung. Deine Wohlfühlzeit beginnt jetzt!
Alles Liebe Kerstin 🌿 Mentorin für Balance, Selbstfürsorge & erfolgreichen Businessaufbau
-
Raus aus der Stressspirale – mit den 5 Säulen für mehr Balance und Lebensfreude
Manchmal fühlt sich das Leben an wie ein zu voller Kleiderschrank: zu viele Aufgaben, zu viele Gedanken, zu viele Erwartungen – und kein Platz mehr zum Atmen. Wir funktionieren, sortieren, falten und schieben, bis wir irgendwann feststellen: Hier ist kein Raum mehr für mich.
Genau an diesem Punkt setzt mein 5-Säulen-Konzept an.
Es ist wie ein neues Regal für dein Leben – klar strukturiert, liebevoll geordnet und so gestaltet, dass deine wichtigsten Bedürfnisse wieder ihren festen Platz haben.Jede der fünf Säulen steht für einen Bereich, der dich im Alltag trägt und nährt: Beziehung, Entspannung, Wellness, Ernährung und Gesundheit. Zusammen bilden sie ein stabiles Fundament, das dich nicht nur aus der Stressspirale herausführt, sondern dir auch hilft, dich wieder zu spüren – voller Energie, Leichtigkeit und Lebensfreude.
💞 Säule 1: Beziehung – Ich bin verbunden, nicht verpflichtet
Wenn wir über Stress sprechen, denken viele zuerst an äußere Belastungen: zu viele Aufgaben, zu wenig Zeit, ständiger Lärm. Doch einer der größten Stressfaktoren liegt oft tiefer – in unseren Beziehungen.
Denn Beziehungen berühren unser Herz. Sie nähren uns – aber sie können uns auch erschöpfen.
Gerade Frauen spüren das besonders: Wir wollen für andere da sein, mitfühlend sein, verlässlich, verständnisvoll. Doch wo wir geben, vergessen wir manchmal, wo unsere Grenze ist. Und genau da beginnt der innere Druck.🎭 Beziehung unter Stress: Zwischen Fürsorge und Funktionieren
Viele Frauen in der Lebensmitte erleben, dass ihre Beziehungen sich verändert haben – oft unbemerkt. Sie kümmern sich um ihre Kinder, ihren Partner, vielleicht auch um pflegebedürftige Eltern. Sie sind da, organisieren, erinnern, halten vieles im Hintergrund am Laufen.
Und irgendwann fragen sie sich:
👉 „Wer ist eigentlich für mich da?“
👉 „Wann habe ich das letzte Mal einfach nur Ich sein dürfen – ohne Rolle?“Hinzu kommen oft unausgesprochene Erwartungen:
– „Du bist doch die Starke.“
– „Du machst das doch sonst immer.“
– „Du schaffst das schon.“Das alles kann stillen, aber tief wirkenden Stress auslösen. Denn es entsteht ein innerer Konflikt: Ich will helfen – aber ich kann nicht mehr.
Und aus dieser Überforderung wächst oft Schuld.
Die Schuld, nicht mehr allem gerecht zu werden.
Die Angst, egoistisch zu sein, wenn man mal „Nein“ sagt.
Die Sorge, andere zu enttäuschen.🪞 Zurück in die echte Verbindung
Der erste Schritt zu mehr Balance in der Säule „Beziehung“ ist:
Verbindung statt Verpflichtung.Beziehung soll dich nähren – nicht erschöpfen.
Beziehung darf leicht sein – nicht schwer.
Beziehung darf auch mal bedeuten, Grenzen zu setzen.Frage dich also liebevoll:
💬 „Welche Beziehungen geben mir Energie – und welche rauben sie mir?“
💬 „Wo darf ich loslassen, ohne mich schuldig zu fühlen?“
💬 „Mit wem fühle ich mich gesehen, echt, angenommen?“🌿 Zwei kleine Übungen für den Alltag
-
Beziehungs-Inventur
Nimm dir eine ruhige Minute und liste zwei Spalten auf:
- In die eine Spalte: „Diese Menschen tun mir gut“
- In die andere Spalte: „Diese Beziehungen kosten mich Kraft“
Du musst nichts sofort verändern. Allein das Hinschauen bringt Klarheit.
👉 Vielleicht ergibt sich daraus ein nächster Schritt: ein Gespräch, ein Abstand, ein bewusstes Ja zu dir.-
Mini-Ritual: Ich bin auch wichtig
Wenn du das Gefühl hast, dich in Beziehungen zu verlieren, dann nimm dir einen Moment für dich – ganz bewusst.
🕯️ Zünde eine Kerze an.
🌬️ Lege deine Hand aufs Herz.
✨ Und sag dir leise:
„Ich bin da. Für andere. Und für mich.“💛 Fazit: Beziehung darf stärken, nicht nur binden
Wahre Verbindung beginnt dort, wo du dich selbst wieder spürst – in deinen Bedürfnissen, Grenzen, Gefühlen.
Du darfst Nein sagen, ohne schuldig zu sein.
Du darfst Ja sagen – zu dir.Wenn du dich selbst wieder in den Mittelpunkt deines Beziehungslebens stellst, entsteht Raum für echte Nähe – nicht auf Kosten deiner Kraft, sondern im Einklang mit ihr.

🌬️ Säule 2: Entspannung – Dein Atem als Anker im Sturm
Vielleicht kennst du das Gefühl: Der Tag war voll, dein Kopf ist müde, aber dein Körper steht noch immer unter Strom. Du legst dich ins Bett – und der Gedankenkarussell fährt los. Oder du spürst, wie dein Kiefer fest ist, deine Schultern oben hängen, dein Atem kaum mehr den Brustkorb verlässt.
Das ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist ein Zeichen dafür, dass dein Körper vergessen hat, wie Entspannung geht – weil er zu lange im Alarmmodus war.
🧠 Warum Entspannung bei Stress so schwerfällt
Wenn wir gestresst sind, aktiviert unser Körper automatisch den Sympathikus – den Teil unseres Nervensystems, der für Aktivität, Leistung und Reaktion zuständig ist.
Wir stehen „unter Strom“. Das war in der Steinzeit überlebenswichtig. Doch heute ist es oft chronisch – und das hat Folgen.Das Problem:
Viele Frauen wissen, dass sie sich entspannen sollten – aber sie wissen nicht wie.
Sie haben es schlichtweg verlernt. Oder sie fühlen sich sogar „schuldig“, wenn sie mal nichts tun.Die Lösung ist nicht, plötzlich eine Stunde zu meditieren. Sondern: Wieder lernen, dem Körper zu signalisieren, dass er sicher ist.
Und das gelingt am einfachsten – über den Atem.🌬️ Dein Atem – das Tor zur Ruhe
Der Atem ist das einzige Körper-System, das du bewusst steuern und beobachten kannst. Er ist immer da. Er ist ehrlich. Und er reagiert direkt auf deinen inneren Zustand.
Flacher, schneller Atem? Zeichen für Stress.
Tiefer, ruhiger Atem? Zeichen für Sicherheit.💡 Wenn du beginnst, langsamer und bewusster zu atmen, verändert sich dein ganzer Körperzustand – ganz ohne Worte.
🪞 Herzraum-Atem-Übung – zur Ruhe kommen in 2 Minuten
Diese kleine Übung kannst du immer und überall machen. Sie braucht keine Matte, keine Musik, keine App – nur dich.
So geht’s:
- Setz dich bequem hin. Schließe die Augen, wenn es sich gut anfühlt.
- Lege deine rechte Hand auf dein Herz. Die linke Hand auf deinen Unterbauch.
- Atme langsam durch die Nase ein. Spüre, wie sich der Bauch hebt.
- Atme sanft durch den Mund aus. Länger, als du eingeatmet hast.
- Wiederhole das 5–7 Atemzüge lang.
✨ Du kannst dir dabei innerlich sagen:
„Ich atme ein – ich komme an.
Ich atme aus – ich lasse los.“Nach kurzer Zeit wird dein Körper merken: Es ist sicher. Ich darf loslassen.
🛑 Entspannung braucht Erlaubnis – nicht Leistung
Viele Frauen fühlen sich schuldig, wenn sie „nichts tun“. Doch echte Entspannung ist kein Luxus – sie ist Grundversorgung für dein Nervensystem.
Ohne sie kann dein Körper nicht heilen. Dein Geist nicht sortieren. Deine Seele nicht auftanken.Deshalb frage dich liebevoll:
💬 „Was bringt mich wirklich zur Ruhe?“
💬 „Wie fühlt sich mein Körper an, wenn ich tief entspanne?“
💬 „Wo in meinem Alltag ist Platz für 3 Atemzüge – für mich?“💛 Fazit: Dein Atem ist dein sicherer Ort
Entspannung beginnt nicht am Wochenende. Sie beginnt jetzt – mit einem einzigen Atemzug.
Je öfter du deinen Atem als Anker nutzt, desto schneller wird dein Körper verstehen: Ich bin sicher. Ich darf zur Ruhe kommen.Und genau dort – im Raum zwischen zwei Atemzügen – beginnt deine Kraft zurückzukehren.

🛁 Säule 3: Wellness – Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern Lebensqualität
Viele Frauen sagen: „Ich weiß, dass ich mehr für mich tun sollte – aber ich habe keine Zeit.“
Oder: „Ich komme immer zuletzt dran.“
Oder auch: „Wenn alles andere erledigt ist, dann gönne ich mir mal was.“Aber: Das Leben ist nie ganz „erledigt“.
Und genau deshalb ist Selbstfürsorge kein Extra. Sie ist eine Basis – genau wie Essen, Trinken und Schlaf.✨ Was ist Wellness überhaupt?
Wellness bedeutet nicht, dass du ständig ins Spa gehst oder teure Beautyprodukte brauchst.
Wellness heißt: Du tust etwas, das dich nährt, beruhigt und dir Freude schenkt – mit allen Sinnen.Es kann ein warmes Fußbad sein, eine Tasse Tee bei Kerzenschein, ein duftendes Öl auf der Haut oder ein leises Lied, das dich wieder bei dir ankommen lässt.
Es sind kleine Rituale, die dich erinnern: Ich bin wichtig. Ich bin wertvoll. Ich darf genießen.🧠 Warum wir oft nicht genießen können
Viele Frauen haben es verlernt, sich selbst etwas Gutes zu tun, ohne sich dabei schuldig zu fühlen.
Sie glauben, sie müssen sich erst etwas leisten, bevor sie etwas genießen dürfen.Doch Genuss heilt.
Weil er uns in den Moment bringt.
Weil er unser Nervensystem beruhigt.
Und weil er eine tiefe, stille Erinnerung wachruft: Ich darf mich selbst liebevoll behandeln.🌿 Mein 5-Minuten-Wellnessmoment-Übung
Diese Übung kannst du jeden Tag einbauen – auch zwischen Terminen, Wäschekorb und Familienessen. Es braucht nur 5 Minuten und deine Bereitschaft, dir selbst zu begegnen.
So geht’s:
- Wähle einen Reiz, der deine Sinne nährt.
Ein Duft (z. B. Lavendelöl), ein warmer Tee, ein sanftes Lied, ein samtiges Tuch – alles ist erlaubt. - Mach es dir bewusst schön.
Nimm eine Tasse, die du magst. Ein Licht, das dich wärmt. Einen Platz, an dem du zur Ruhe kommst. - Schalte kurz alles andere aus.
Kein Handy. Kein Müssen. Nur du. - Genieße mit voller Aufmerksamkeit.
Rieche. Spüre. Lausche. Trinke. Langsam. - Spüre, was sich verändert.
Wie fühlt sich dein Körper jetzt an? Dein Atem? Deine Gedanken?
💡 Du wirst merken: Es braucht nicht viel, um dich selbst zu nähren – nur ein wenig Achtsamkeit.
💬 Reflexionsfrage:
Was tut mir gut – auch wenn es klein ist?
Mach dir eine kleine Liste mit Wohlfühlmomenten, die du jederzeit abrufen kannst.
– Lieblingsmusik
– Duftöl
– Fußbad
– Blättern in einem schönen Buch
– Zeit mit dir selbst💛 Fazit: Erlaube dir deine kleinen Wohlfühl-Inseln
Wellness ist kein Egoismus.
Es ist Fürsorge. Es ist liebevolle Rückverbindung mit dir selbst.
Und es zeigt deinem Inneren: Ich bin es wert, gut behandelt zu werden – auch von mir.
🥦 Säule 4: Ernährung – Nährstoff für Körper, Nerven & Seele
Wir essen oft, um zu funktionieren. Schnell zwischendurch. Nebenbei. Oder im Stress sogar gar nicht.
Manchmal belohnen wir uns auch – mit Süßem, Fettigem oder zu viel Kaffee. Und dann wundern wir uns, warum wir uns trotzdem leer fühlen.Doch Nahrung ist viel mehr als Energiezufuhr.
Ernährung ist Selbstfürsorge.
Ernährung ist Kommunikation mit dem Körper.
Und vor allem: Ernährung ist Regulation.Denn das, was du isst, beeinflusst auch deine Nerven, deine Stimmung und dein Stresslevel – stärker, als viele denken.
🧠 Was Stress mit deiner Ernährung macht
Wenn du gestresst bist, verändert sich dein ganzes Verdauungssystem.
Der Körper schaltet vom „Verdauen“ auf „Überleben“. Das heißt:- Du bekommst Heißhunger oder gar keinen Appetit
- Du isst schneller und spürst dein Sättigungsgefühl nicht
- Deine Verdauung reagiert (Blähungen, Unverträglichkeiten, Völlegefühl)
- Du greifst zu Zucker, Koffein oder schnellen Snacks – weil dein Körper nach Energie ruft
Das ist kein Versagen. Das ist Biologie.
Doch mit kleinen Veränderungen kannst du viel bewegen – liebevoll, ohne Verzicht, aber mit Bewusstheit.
🌿 Welche Lebensmittel dich in Stressphasen stärken
Hier ein paar sanfte Helfer, die Körper und Nerven nähren:
Lebensmittel Wirkung Haferflocken reich an B-Vitaminen, beruhigend Bananen liefern Tryptophan für gute Stimmung Nüsse & Kerne Magnesiumquelle, nervenstärkend Dunkle Schokolade stimmungsaufhellend, Antioxidantien Grünes Gemüse basisch, entlastet bei Stressübersäuerung Linsen & Hülsenfrüchte sättigend, stabilisierend Avocado gesunde Fette für Gehirn & Nerven 💡 Du musst nichts radikal ändern – aber du darfst dir die Frage stellen:
👉 „Was gibt mir wirklich Kraft – über den Moment hinaus?“🍫 Achtsam essen Übung – ein Genussmoment für dich
Diese kleine Übung eignet sich ideal für den Alltag, wenn du wieder lernen möchtest, genussvoll statt gedankenverloren zu essen.
So geht’s:
- Nimm ein kleines Lebensmittel – z. B. ein Stück dunkle Schokolade, eine Nuss, eine Dattel oder eine Beere.
- Halte es in der Hand. Betrachte es. Rieche daran. Spüre die Oberfläche.
- Lege es langsam auf deine Zunge. Kaue nicht sofort.
- Schließe die Augen, wenn du magst – und schmecke bewusst.
- Erst wenn der Impuls kommt: Kaue langsam. Spüre den Geschmack. Die Konsistenz.
- Nimm wahr, was sich verändert – in deinem Atem, deinem Körper, deinem Gefühl.
👉 Tipp: Auch eine warme Suppe, ein Tee oder ein Apfel kann so zu einem kleinen Ritual werden.
💬 Reflexionsfragen für dich:
- Was esse ich, wenn ich gestresst bin – und was nährt mich wirklich?
- Wie achtsam bin ich beim Essen – oder „schlucke ich nur runter“?
- Wie würde sich mein Körper wohl fühlen, wenn ich ihn sanft nähre?
💛 Fazit: Nähre dich – mit Liebe, nicht mit Pflicht
Du musst nicht perfekt essen.
Aber du darfst beginnen, liebevoll zu essen.
Mit dem, was dich stärkt. Was dich trägt. Was dich spüren lässt: Ich bin für mich da – auch über den Magen.
🚶♀️ Säule 5: Gesundheit – Bewegung & Schlaf als natürliche Stressmedizin
Manchmal glauben wir, wir müssten uns erst „zusammenreißen“, bevor wir etwas für unsere Gesundheit tun können. Doch gerade dann, wenn wir müde, erschöpft oder überreizt sind, brauchen wir kein zusätzliches „Müssen“ – sondern sanfte Unterstützung von innen heraus.
Zwei der stärksten Regenerationskräfte, die uns jederzeit zur Verfügung stehen, sind:
Bewegung und erholsamer Schlaf.Beide helfen dem Körper, wieder ins Gleichgewicht zu finden – nicht durch Leistung, sondern durch Regulation.
🧠 Was Bewegung bei Stress bewirkt
Wenn wir gestresst sind, stauen sich Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol im Körper an.
Das führt zu innerer Unruhe, Verspannung, Gereiztheit – manchmal sogar zu Panikgefühlen.💡 Bewegung hilft dabei, diese Hormone natürlich abzubauen – wie ein inneres Reinigungsprogramm.
Dabei muss es kein Sportprogramm sein. Schon 2 Minuten bewusste Bewegung verändern deinen inneren Zustand.- Schütteln, Tanzen, Strecken, Spazierengehen
- Sanftes Yoga oder QiGong
- Dehnung am Morgen oder zwischendurch
- Barfuß laufen auf Gras oder Teppich
👉 Es geht nicht ums Kalorienverbrennen – sondern darum, wieder ins Fließen zu kommen.
🌿 Mini-Übung: Schüttel dich frei
Diese Übung wirkt besonders gut, wenn du dich festgefahren fühlst oder innerlich geladen bist – ideal z. B. nach einem stressigen Gespräch oder einem langen Arbeitstag.
So geht’s:
- Stell dich hüftbreit hin. Die Knie leicht gebeugt.
- Beginne, die Arme locker auszuschütteln – rechts, links, beide zusammen.
- Lass dann auch Schultern, Beine, Hände, Gesicht mitmachen.
- Atme dabei bewusst – aus dem Mund, gerne mit einem Seufzer.
- 1–2 Minuten reichen völlig. Danach: stehen bleiben, nachspüren.
- Zum Abschluss 3 tiefe Atemzüge: „Ich lasse los.“
Du wirst merken: Dein Körper fühlt sich leichter an – und dein Kopf klarer.
😴 Schlaf – deine stille Kraftquelle
Chronischer Stress raubt uns den Schlaf – und zu wenig Schlaf verstärkt den Stress.
Ein Teufelskreis, der viele Frauen trifft, gerade in der Lebensmitte. Hormone, Grübeln, Gedankenflut – all das erschwert das Einschlafen oder sorgt für unruhige Nächte.Doch guter Schlaf muss nicht erzwungen werden. Er darf eingeladen werden – durch kleine Rituale, die deinem Nervensystem sagen: Du darfst loslassen.
Kleine Einschlafhelfer:
- Lavendelkissen oder ätherische Öle (z. B. Bergamotte, Rosengeranie)
- Abendrituale: warmer Tee, sanftes Lesen, ruhige Musik
- keine Bildschirme 30 Min. vor dem Zubettgehen
- Einschlafmantra: „Ich bin sicher. Ich darf ruhen.“
💡 Tipp: Auch ein Abendspaziergang oder eine warme Dusche wirkt oft wie ein „Reset“ für den Geist.
💬 Reflexionsfragen für dich:
- Wie bewege ich mich aktuell – und wie könnte ich mehr in Fluss kommen?
- Was hilft mir beim Einschlafen – was raubt mir die Ruhe?
- Welche kleinen Rituale möchte ich neu in meinen Alltag bringen?
💛 Fazit: Dein Körper will mit dir zusammenarbeiten
Er braucht keinen Druck. Keine ständige Leistung.
Er braucht Bewegung, Berührung, Atmung, Stille, Schlaf.
Und vor allem braucht er deine Aufmerksamkeit – liebevoll und achtsam.Wenn du dich deinem Körper wieder zuwendest, wird er dir danken – mit mehr Energie, Ruhe und einem tieferen Gefühl von „Ich bin wieder bei mir“.

🌿 Dein Fundament für ein Leben in Balance
Balance ist kein Endziel, das man einmal erreicht und für immer behält – sie ist ein lebendiger Tanz zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Geben und Nehmen, zwischen Tun und Sein. Dein 5-Säulen-Fundament gibt dir Halt, wenn das Leben stürmisch wird, und erinnert dich daran, dass du nicht alles allein tragen musst.
Vielleicht ist heute genau der Tag, an dem du beginnst, dir selbst den Platz zu geben, den du verdienst – mit kleinen Schritten, liebevollen Ritualen und dem Mut, auf dich zu hören.
✨ Denn dein Leben darf leicht sein. Und du darfst darin die Hauptrolle spielen.
✨ Bleib verbunden
Wenn du dir dabei liebevolle Impulse, kleine Selbstfürsorge-Impulse und alltagstaugliche Übungen wünschst, dann trag dich gern in meinen Newsletter ” Mehr Wohlfühlzeiten für Dich” ein. So bekommst du regelmäßig Inspirationen direkt in dein Postfach – für mehr Ruhe, Balance und Lebensfreude.👉 Jetzt zum Newsletter anmelden
📖 Vertiefe dein Wissen
Vielleicht magst du auch gleich in meinen vorherigen Blogartikel hineinschauen:
„Mehr Balance, weniger Stress – wie du aus der Daueranspannung zurück in deine Mitte findest“.
Dort erfährst du, wie Stress in deinem Körper wirkt und warum besonders wir Frauen ihn so stark spüren.Kleine Schritte – große Wirkung. Deine Wohlfühlzeit beginnt jetzt!
Alles Liebe Kerstin
Mentorin für Balance, Selbstfürsorge & erfolgreichen Businessaufbau
-
-
Sommer-Sonnenwende: Dein Atem-Ritual für mehr Energie und Klarheit
Bist du bereit, Altes loszulassen und mit neuer Energie in die zweite Jahreshälfte zu starten? Dann lade ich dich ein, mit mir ein ganz besonderes Ritual zur Sommersonnenwende zu erleben. Gemeinsam nutzen wir die Kraft des Atems, um uns zu erden, zu beruhigen und mit neuer Lebenskraft zu füllen. Nutzen wir diesen magischen Moment, um Dankbarkeit zu empfinden und unsere Ziele für die kommenden Monate klar zu definieren. Mach es dir gemütlich und lass es uns in Angriff nehmen!
Bereite deinen magischen Raum zum Atem-Ritual vor:
Suche dir zuerst einen ruhigen Ort, an dem du dich wohlfühlst. Sei es in einem stillen Raum zu Hause oder an einem schönen Platz in der Natur. Nimm dir ein Kissen oder eine Yogamatte, zünde eine Kerze an und stelle ein Glas Wasser bereit. Vielleicht möchtest du auch ein Notizbuch und einen Stift bereithalten, um deine Gedanken aufzuschreiben.
🌞 “Atme die Leichtigkeit des Sommers ein und lass dich von der Wärme tragen.” 🌿
Beginn des Atem-Rituals zur Sommer-Sonnenwende:
Stehe fest auf dem Boden
Stelle dich fest auf den Boden und lasse deine Arme locker herabhängen. Schüttle nun deinen ganzen Körper. Spüre, wie alles Belastende und Stressige von dir abfällt. Dieser symbolische Akt des Loslassens bereitet dich auf die folgenden Übungen vor und hilft dir, dich zu entspannen.
Atemübung im Sitzen
Setze dich in eine bequeme Position, halte deinen Oberkörper aufrecht und lasse deine Schultern entspannt nach unten fallen. Lege deine Arme locker auf deine Oberschenkel und schließe, wenn du magst, deine Augen. Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem. Spüre, wie der Atem in deinen Körper einströmt und ihn wieder verlässt, ohne ihn bewusst zu beeinflussen.
Lege jetzt die rechte Hand auf dein Herz. Spüre, wie dein Herz unter deiner Handfläche schlägt. Atme bewusst in dein Herz hinein und stelle dir vor, wie es mit jedem Atemzug größer wird und sich mit Liebe, Geborgenheit und Dankbarkeit füllt. Lass dein Herz von positiven Gefühlen durchfluten und spüre die tiefe Verbindung zu deinem inneren Selbst.
Visualisiere das goldene Licht
Stelle dir vor, dass du mit jedem Atemzug goldenes Licht einatmest. Dieses Licht durchflutet deinen Körper und erfüllt jede Zelle mit Wärme und Lebensenergie. Das goldene Licht symbolisiert die Kraft und Leichtigkeit des Sommers. Mit jedem Ausatmen breitet sich das Licht in deinem Körper aus und erfüllt dich mit positiver Energie. Dieses Bild des goldenen Lichts hilft dir, in stressigen Situationen schnell zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen.
✨ “Mit jedem Atemzug wächst dein Herz, gefüllt mit Liebe und Dankbarkeit.” 💛
Dankbarkeit und neue Projekte
Nimm dir einen Moment Zeit, um über das erste Halbjahr nachzudenken. Wofür bist du dankbar? Was hast du gelernt? Schreibe diese Gedanken in dein Notizbuch. Dankbarkeit verstärkt positive Energien und öffnet dein Herz.
Überlege dir nun, welche Pläne oder Ziele du für die zweite Jahreshälfte hast. Vielleicht möchtest du ein neues Hobby beginnen, ein berufliches Ziel erreichen oder einfach mehr Zeit für dich selbst finden. Schreibe auch diese Gedanken auf und stelle dir vor, wie du diese Vorhaben erfolgreich umsetzen kannst. Das goldene Licht in dir wird dich dabei unterstützen.
Atem-Ritual beenden
Beende das Ritual im Stehen. Dehne und strecke dich in alle Richtungen, um deinen Kreislauf in Schwung zu bringen und die Energie in deinem Körper zu verteilen. Klopfe deinen Körper von oben nach unten, um den Kreislauf anzuregen und dich zu beleben. Danke dem Geist der Sommersonnenwende für die Leichtigkeit und Wärme, die er dir gebracht hat. Sei dir bewusst, dass du jetzt gestärkt und voller Energie in die zweite Jahreshälfte starten kannst.
Nach dem Ritual der Sommer-Sonnenwende:
Nimm dir nach dem Ritual etwas Zeit für dich. Trink genug Wasser, um deinen Körper mit Flüssigkeit zu versorgen und überlege, was du jetzt brauchst – vielleicht etwas Ruhe, Bewegung oder Zeit zum Schreiben. Denke über das Ritual nach und erinnere dich an das Gefühl von innerer Leichtigkeit und Wärme. In stressigen Momenten kannst du dieses Gefühl durch bewusstes Atmen wieder hervorrufen.
🌞 “Nutze die Sommer-Sonnenwende, um Altes loszulassen und voller Energie neu zu beginnen.” 🌿
Abschließende Gedanken zum Sommer-Sonnenwende-Ritual:
Ich hoffe, dass dir dieses Atem-Sommer-Sonnenwende-Ritual geholfen hat, innere Ruhe zu finden und dich auf die zweite Jahreshälfte einzustimmen. Wenn du solche Rituale regelmäßig in deinen Alltag integrierst, kannst du deine Atmung und damit dein Wohlbefinden nachhaltig verbessern. Nimm dir die Zeit, die du brauchst, um die positive Energie und Klarheit, die du heute gewonnen hast, zu bewahren.
Vergiss nicht, dir nach dem Ritual etwas Gutes zu tun. Trink ausreichend Wasser, nimm dir Zeit für dich selbst und denke über deine Erfahrungen und Ziele nach. Dankbarkeit und Achtsamkeit sind die Schlüssel zu einem erfüllten Leben.
Danke, dass du dieses besondere Atem-Sommer-Sonnenwende-Ritual mit mir geteilt hast. Ich freue mich, dich in einem der nächsten Blogbeiträge wiederzusehen. Bis dahin: Bleib achtsam und denk daran: Viele kleine Schritte ergeben etwas Großes.
Deine Kerstin 😘🤗 – Expertin für Haut und Atmung