Do´s und Dont´s: Kinderhauttipps

In dem Blogartikel möchte ich Dir und Deinem Kind einige wichtige Tipps für die Kinderhaut geben, was der Haut guttut und was nicht.

Do´s und Dont´s: Kinderhauttipps

Eine gesunde und makellose Haut gilt seit jeher als Sinnbild für Schönheit und Gesundheit. Wer wünscht sich als Eltern nicht, dass die Haut seines Kindes zart wie ein Babypopo ist. Kein Wunder, dass wir unserem größten Organ auch viel Aufmerksamkeit und Zeit widmen können. Damit die Kinderhaut schön und gesund bleibt, gibt es einiges was der Haut schadet und was ihr guttut.

Dont´s – was der Haut schadet:

Ja, es gibt einigen Faktoren, die die Haut schaden. Hiervon darf es etwas weniger sein. Besser von Anfang an meiden, damit die Kinderhaut sich gesund entwickeln kann.

Umweltgifte

Es gibt unterschiedliche verschiedene Umweltgifte, oft evtl. sogar in den eigenen vier Wänden mit Schimmelpilzen. Schädigen nicht nur die Atemwege, sondern können auch Ekzeme und Juckreiz auf der Haut auslösen.
Viele Chemikalien, die unter anderem in Farben, Teppichen oder Tapeten sind können Hautirritationen hervorrufen. Auch Reinigungsmittel können die Hautschutzbarriere schädigen. Ebenso an Kleidung, die neu gekauft worden ist. Bitte immer vor dem ersten Tragen waschen.

Sonnenbaden

Zu viel an Sonne kann zu Sonnenbrand führen. Zusätzlich kann eine sonnen geschädigte Kinderhaut auch zu großen Wasserverlust führen. Ebenso zu Irritationen und Verletzungen der äußeren Schutzhülle. Ein bewusster und achtsamer Umgang mit dem Sonnenbaden ist hier angesagt. Auf meinem Podcast „Gesunde Kinderhaut – natürlich und ganzheitlich“ gibt es einige Folgen zum Thema Sonnenbaden.

Podcast „Gesunde Kinderhaut – natürlich und ganzheitlich:

Spotify: https://open.spotify.com/show/5kNO2oOvkPzaJEiED2kkTF
Apple: https://podcasts.apple.com/de/podcast/gesunde-kinderhaut-nat%C3%BCrlich-und-ganzheitlich/id1570403561

Baden

Zuviels heißes Baden mit schäumenden Badezusätzen schadet der Haut. Lieber kurze lauwarme Badeeinheiten oder sogar Duschen sind sinnvoller. Ebenso auf gute Bade- oder Duschprodukte achten, die mild die Haut reinigen.

Händewaschen

Zu viel Waschen der Hände mit Seifen, die die Hautfette auswaschen und die Hauttrockenheit erhöhen. Die Hautbarriere der Haut wird geschädigt. Ebenso mit zu heißem Wasser und zu wenig abtrocknen der Haut. Gerade in Zeiten wo viel Händedesinfektion im Vordergrund stand, ist die Pflege der Hände bereits bei dem Händewaschen sehr wichtig. Viele wertvolle Tipps gebe ich im kostenlosen Videokurs „Wie pflege ich strapazierte Kinderhände in der Coronazeit.https://member.kerstin-hiemer.de/courses/wie-pflege-ich-strapazierte-kinderhaende-in-der-coronazeit

Stress schadet der Kinderhaut

Stress kann auch in vielerlei Hinsicht der Haut des Kindes schaden. Stimmungen und Gefühle lassen sich schwer verbergen auf der Haut. Man wird blass vor Angst, rot bei Scham oder Wut. Die Haut wird nicht umsonst als Spiegel der Seele genannt. Stress hemmt die Zellteilung und die Regeneration der Haut. Anspannung und Rastlosigkeit nehmen der Haut die Frische. Gerade in Zeiten wo Kinder wachsen, schlecht schlafen, Stress in der Kita oder in der Schule haben, kann sich die Haut verschlimmern. Rötungen, Irritationen, Juckreiz bis zum Kratzen kann alles dabei sein.

Do – was der Haut hilft:

Es ist gar nicht so schwer, unserem größten Organ was Gutes zu tun. Die Pflege der Kinderhaut beginnt von innen und von außen.

Wasser trinken tut der Kinderhaut gut

Unser Körper besteht aus 70 Prozent aus Wasser, die Haut sogar aus 80 Prozent. Nachschub ist jederzeit gefragt, denn durch die Flüssigkeit verbessert sich die Durchblutung der Haut und aktiviert den Stoffwechsel. Dadurch unterstützt es die Schutz- und Abwehrfunktionen der sensiblen Haut.
Wasser kann in ganz unterschiedlicher Form dem Körper zugeführt werden. Im Sommer ist in Wassermelonen und Gurken sehr viel Wasser. Im Winter mit einer Suppe z.B. aus Karotten sehr gut geeignet. Und natürlich ein Glas Wasser sind für den Wasserhaushalt der Kinder sehr wichtig.
Hier geht es zu Blogartikel „Durstlöscher für die Haut – 5 Tipps mit der Wassermelone: https://www.kerstin-hiemer.de/durstloescher-fuer-die-haut-5-tipps-mit-der-wassermelone/

Entspannung für das größte Organ

Stress im Alltag unserer Kinder bringt die Haut aus der Balance. Es gibt einige Situationen im Alltag die auch Kinder stressen können. Entzündung verursachende Bakterien können sich ausbreiten, Juckreiz und Ekzeme entstehen. Ebenso leidet oft der gesunde und erholsame Schlaf. Gerade im Schlaf regeneriert sich die Haut der Kinder.
Entspannung und Ruheoasen im Alltag einbauen. In die Natur gehen, wie z.B. das Waldbaden, fördert die Entspannung und zusätzlich können alle Sinne angeregt werden. Ein guter Begleiter in den Schlaf kann ein wärmendes Fußbad vor dem Schlafen sein. Dabei eine Mandelöl-Sahne-Mischung verwenden, pflegt zusätzlich die Kinderhaut.
Waldbaden für eine gesunde Kinderhaut, mehr dazu im Blogartikel: https://www.kerstin-hiemer.de/waldbaden-fuer-eine-gesunde-kinderhaut/

Hautgesundheit

Oft wird erst die Haut gepflegt oder ihr mehr Aufmerksamkeit gegeben, wenn sie juckt und empfindliche ist. Dabei haben wir nur eine Hautgesundheit und diese dürfen wir pflegen. Kindern von Anfang an einen guten Umgang mit der Gesundheit ihres Körpers und Haut beizubringen, finde ich sehr wichtig. Dabei können wir auf einem großen Schatz der Natur zurückgreifen.
Ein wundervoller Allrounder für die Kinderhaut ist der Lavendel. Er fördert einen gesunden Schlaf und hilft bei der Entspannung, als ätherisches Öl in der Duftlampe. Für die Hautpflege kann der Lavendel gut mit Mandelöl als Pflege verwendet werden. Ein wundervolles Rezept findest Du im Blogartikel „Sanfte Hilfe für die Kinderhaut -Lavendel“: https://www.kerstin-hiemer.de/sanfte-hilfe-fuer-die-kinderhaut-lavendel/

Extraportion an Hautpflege

Das größte Körperorgan soll gut von außen gepflegt werden. Dafür sind gute hochwertige kaltgepresste Öle sehr gut. Sie unterstützen die Hautfunktion und Barrierefunktion positiv, helfen der Haut zur Selbsthilfe und pflegen die Haut mit wertvollen Inhaltsstoffen. Mandelöl aus den Kernen der Süßmandel ist der Klassiker in der Kinderhautpflege. Es enthält einen hohen Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren und ist super hautfreundlich und reizlindern.

Es kann sowohl zur Baby- und Kindermassage eingesetzt werden, als auch zum Baden und mit dem Allrounder „Lavendel“ eine wundervolle Möglichkeit. Ebenso mit dem wundervollen zarten Gänseblümchen.

Gerade das zarte Gänseblümchen mit seinen kraftvollen Inhaltsstoffen bringt eine empfindliche Kinderhaut wieder ins Gleichgewicht. 5 Tipps wie Du das Gänseblümchen einsetzten, kannst erfährst Du im Blogartikel: https://www.kerstin-hiemer.de/5-gaensebluemchentipps-fuer-eine-empfindliche-kinderhaut/

Beziehung mit der Haut

Ein Grundbedürfnis für die Kinderhaut ist Berührung. Berührung hat einen unmittelbaren Einfluss auf das zentrale Nervensystem, Wohlbefinden, Körperspannung und Bewegung. Emotionen und Berührung sind direkt miteinander verbunden und können Medizin sein. Umarmung, Kuscheln, Massagen stimulieren die Haut und regen die Glückshormone Dopamin und Oxytocin an und stärken das Immunsystem. Ängste, Stress und Spannung werden bei einem hohen Oxytocinspiegel verringert.

Massagegeschichten sind eine wundervolle Möglichkeit eine Ruheoase zu schaffen und den Hauthunger zu stillen. Zusätzlich verbringst Du wertvolle Zeit mit Deinem Kind. Mit der Lieblingsblumen-Massagegeschichte kannst Du und Dein Kind die Lieblingsblume auf dem Rücken zaubern: https://www.kerstin-hiemer.de/lieblingsblumen-massagegeschichte/

Viele kleine Schritte ergeben was ganz Großes, dies ist mein Motto für eine gesunde Kinderhaut. In diesem Blogartikel habe ich Dir und Deinem Kind wertvolle Tipps gegeben, was der Haut guttut und was ihr nicht bekommt. Fange mit einem Tipp an und jede Woche kommt ein neuer Tipp dazu. Nur wenn wir die Tipps in den Alltag bringen, kann sich die Haut Deines Kindes verbessern.

Dabei wünsche ich Dir und Deiner Familie viel Spaß.
Liebe Grüße Kerstin – Kinderhautexpertin

Vitalpraxis Kerstin Hiemer für empfindliche Kinderhaut
www.kerstin-hiemer.de

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